28.12.2007

Wiedersehen die Zweite

Diesmal mit Tobi in Rottweil beim Thailänder. Wer weiß wann es uns das nächste Mal gelingt uns wiederzusehen. Vielleicht wieder in Deutschland? Oder doch eher in Singapur? Time will tell.....

27.12.2007

Wiedersehen

Heute konnte ich mich mit Marc treffen. Es war interessant über die alten Zeiten und die jeweiligen Zukunftspläne zu reden. Hoffentlich gehen unsere jeweiligen Pläne in Erfüllung. Zunächst wünsche ich ihm jedoch viel Glück für seine Doktorprüfung am 16. Januar.

21.12.2007

Flug gebucht

Der Flug ist gebucht. Am 23. Januar fliegen wir ab nach China.

Weihnachtsfeier

Die Weihnachtsfeier am Institut war diesmal besonders gut vorbereitet. Es gab Raclette und feines Tucherbier aus dem Cool-Keg. Ich bekam auch ein schönes Abschiedsgeschenk, dass neben zünftiger Apres-Ski-Musik und einer Jägermeistermütze auch einen leckeren Whiskey enthielt. Den mussten wir natürlich auch gleich probieren. Ein wirklich feiner Whiskey von Lagavulin mit einem schönen rauchigen Geschmack.

18.12.2007

Letzter Arbeitstag!

Zum Abschied gab es eine Runde Pizza und Bier für die Kollegen. Jetzt gilt die ganze Konzentration dem Umzug. Den Umzugsvertrag haben wir heute zugesandt bekommen. Das heisst, es wird ernst. Bald müssen wir den endgültigen Umzugstag festlegen und einen Flug buchen.

13.12.2007

Kleiderrückgabe

Heute morgen bin ich nach Calw gefahren um meine Bundeswehrklamotten zurückzugeben. Nach nun ca. 10 Jahren in der Reserve ist das schon ein komisches Gefühl, aber ich kann die Uniform ja kaum mit nach China nehmen. Obowohl ich meine Hose aus Sentimentalität nicht abgegeben habe, musste ich trotzdem nichts zahlen, denn der Restwert der Hose war unter dem Mindestbetrag von 10 Euro. Auf der Rückfahrt musste ich dann doch noch an die alten Zeiten denken, es war schon eine schöne Zeit bei den Resis...

12.12.2007

Darf ich eigentlich wieder zurück?

Unsere Gesetze, v.a. die jüngeren, haben ja einen Hang zum absurden. Die neuesten Änderungen im Zuwanderungsrecht sind da keine Ausnahme. Mal abgesehen davon, dass Jingjin nach neuer Rechtslage damals kein Visum bekommen hätte, da sie keine Deutschkenntnisse hatte und wir nach neuester Gesetzgebungssicht daher eine Art "Zwangsheirat" sein müssten, ist es eigentlich unklar ob wir später unsere Ehe in Deutschland fortsetzen dürfen. So kann Jingjin in Zukunft evtl. das Ehegattenvisum verweigert werden. Denn eine Ausnahme der Regel gilt wenn:
gebürtige Deutsche, die im Land des Ehegatten gelebt und gearbeitet haben und sich sprachlich dort verständigen können

Naja, das könnte in zwei Jahren ja zutreffen. Mehr Informationen dazu gibt es beim Verband Binationaler e.V.

11.12.2007

Abgabe der gedruckten Version

Am Wochenende noch die letzten Änderungen eingebaut, gestern im Copyshop den Druck in Auftrag gegeben, heute abgeholt und schon bei der Bibliothek abgegeben. Damit habe ich alle meine Pflichten erfüllt und kann jetzt nur noch auf die offizielle Veröffentlichung und auf die Doktorurkunde warten. Ein Peak-Preview gibt es allerdings schon zu bewundern.

08.12.2007

Letzter Arbeitstag?

War mehr oder weniger gestern. Zwar war ich auch heute noch im Büro, aber eigentlich nur um letzte Korrekturen einzuarbeiten und um meinen Schrank auszuräumen. Mein alter Platz ist schon belegt und im Prinzip bin ich ja auch schon weg. Es ist schon ein komisches Gefühl, wenn man nach so langer Zeit weiß, dass es vorbei ist und man etwas Neues anfängt. Zwar ist man etwas traurig, aber doch auch froh und voller Zuversicht auf das Kommende.

05.12.2007

Die Promotion

Gestern war es soweit: Die mündliche Promotionsprüfung samt anschließender Promotionsfeier stand an. Überraschenderweise konnte ich gut schlafen und Jingjin und ich begannen pünktlich mit dem Aufbau. Wir konnten das Gästekasino benutzen, welches deutlich größer ist als der Sozialraum des Insitutes. Den ganzen Platz haben wir dann auch für die Feier benötigt, denn viele Kollegen und Freunde erschienen zur Party.

Die Getränke wurden pünktlich geliefert und Jingjin und ihre Freundin Xia begannen ab ca. 14:00 Uhr mit dem Aufbau. Da mein Vortrag um 16:00 Uhr begann, musste ich anfangen zu üben und den Computer vorzubereiten. Kurz vor dem Vortrag baute ich dann im Hörsaal auf und wartete. Alle trafen ein und ich konnte mit dem Vortrag pünktlich beginnen. Während des Vortrages trat der altbekannte Fehler auf: die Videos wurden nur auf meinem Computer, nicht aber auf dem Beamer dargestellt. Ich habe das natürlich nicht vorher getestet (Anfängerfehler), da es mit dem selben Notebook und dem selben Video letzten Donnerstag noch funktionierte. Naja, das war aber ansonsten nicht weiter schlimm, da die Videos nicht zwingend nötig waren.



Nach dem Vortrag ging es dann in die Prüfung. Die Prüfung selbst war freundschaftlich und die Fragen drehten sich um die Arbeit, waren also von mir verhältnismäßig einfach zu beantworten. Nach Verkündung der Note "sehr gut" fiel mir natürlich auch ein Stein vom Herzen und die Party konnte beginnen.

Zunächst gab es Sekt und ein paar kurze Reden. Dann kam der Doktorhut, den Michael und Susanne für mich gebastelt haben.




Nach diesem tollen Event, war die Stimmung schon entsprechend ausgelassen und gut. Das leckere Essen vom Rice-Man und Tucherbier aus dem selbstkühlenden Fass sorgten auch sonst für die richtige Stimmung.



Die letzten Gäste gingen dann so gegen 23:30 Uhr, entweder auf die letzte Bahn oder um die Rückfahrt anzutreten. Wir räumten dann noch auf und Niko verpasste dadurch seinen letzen Zug nach Hause. Also nahmen wir ihn im Taxi nach Hause zu uns mit und er musste die Nacht auf meiner Wohnzimmercouch verbringen. Nicht jedoch ohne vorher noch etwas mehr bei uns zu Hause feiern.

02.12.2007

DAAD-China-Alumni-Treffen oder Birgitts Party

Von Freitag auf Samstag fand das erste DAAD-China-Alumni-Treffen in Deutschland statt. Es ist geradezu merkwürdig, dass es tatsächlich das erste Treffen dieser Art war, denn beide Seiten können voneinander profitieren. Neben der Atmosphäre eines Klassentreffens, bietet die Veranstaltung die Möglichkeit neue und interessante Leute kennenzulernen. Der DAAD hat die Möglichkeit von den Erfahrungen der Ehemaligen zu profitieren und insbesondere worin Ehemalige Probleme und Chancen sehen.

Da die meisten der Teilnehmer in den 70er und 80er Jahren in China waren, besteht die einmalige Chance den Aufenthalt aus einer langen Rückschau betrachten zu können und Berichte darüber zu sammeln, wie ein solcher Chinaaufenthalt die Biographien der Stipendiaten beeinflusst hat. Ein wichtiger kritischer Punkt war die Rückkehr nach Deutschland und die beanstandete Nicht-Verwertung der Chinaerfahrungen durch deutsche Hochschulen und Firmen. Ein hohes Potential wurde und wird hier noch vergeudet.

Das Treffen war aber nicht nur wegen der Diskussionen ein Erfolg, sondern v.a. wegen den Gesprächen und Bekanntschaften außerhalb der Seminarräume. Ein solches Treffen sollte öfters stattfinden und ich kann nur hoffen, dass Birgitt Böhme später nochmals ein solches Treffen organisiert. Den der Star der Veranstaltung war selbstverständlich sie. Mit über 30-jähriger Erfahrung im China-Referat, hat eigentlich nahezu jeder DAAD-China-Stipendiat irgendwann mit ihr zu tun. Die minutenlangen Ovationen und Lobreden die sie ständig "über sich ergehen" lassen musste zeigten, dass diese Erfahrungen stets positiv waren. Es war eigentlich ihre Party und sie hat sie verdient.