14.05.2008

Internationale Hilfsangebote für die Erdbebenopfer in China

Die Lage in der Provinz Sichuan ist deutlich schlimmer als in den ersten Stunden nach dem Erdbeben angenommen. Die Hilfe läuft und die Regierung unternimmt große Anstrengungen um den Menschen zu helfen und ist sich auch nicht zu Schade ausländische Hilfe anzunehmen. Es gibt aber auch Menschen, sogar Christen, die sich über den Tod Zehntausender Menschen freuen können. Wo? Natürlich in den USA:


Da bleibt einem die Sprache erstmal weg (Dank an The Opposite End of China für den Hinweis). Das wäre übrigens mal ein guter Grund für einen Boykottaufruf.

Aber auch der Spiegel ist sich nicht zu schade online zu schreiben: "Opa Wen" kämpft um Chinas Ruf in der Welt. Den Autoren zufolge dient der Einsatz der Regierung natürlich nur der Propaganda. Auf die Idee, dass die Regierung tatsächlich Menschenleben retten will, kommt man natürlich nicht.

Tatsächlich hat die Regierung, und hier sind die Spiegel-Autoren entweder unzureichend informiert oder wollen die Leser nicht mit Details belästigen, eine neue und große PR-Agentur für das Krisenmanagement beauftragt. Aber das es hier nicht (primär) um PR geht, sondern darum, in der unzugänglichen Regionen, tausenden von Menschen zu helfen, sollte jedem klar sein. Leider gilt dies nicht für andere Länder, wie wir am tragischen Beispiel Myanmars sehen können.