31.05.2008

Die Olympische Flamme erreicht Wuhan

Heute wird das Olympische Feuer durch Wuhan getragen. Der größte Teil des Fackellaufs ist in Wuchang, dem Stadtteil der Universitäten und in dem wir leben. Die Route führt über beide großen Brücken und am Ostsee vorbei. Ein Katzensprung von unserer Wohnung entfernt, leider aber nicht direkt an uns vorbei. Daher machte ich mich heute morgen auf den Weg zur Flamme. Es war mir klar, dass ich sie nicht sehen werde. Gestern auf dem Rückweg von Hankou standen bereits die ersten Schaulustigen um Mitternacht auf der Brücke um sich einen Platz zu reservieren. Der Fackellauf begann um 8:00 Uhr und soll bis 12:00 Uhr gehen.

Ich bin um kurz nach 8:00 Uhr losgegangen. Massen strömten bereits in Richtung der Strecke. Ich kam letztlich näher an die Strecke als ich dachte. Beinahe auf 20m kam ich heran, war aber trotzdem chancenlos einen guten Platz mit Blick auf die Straße zu ergattern.



Auf dem Rückweg strömten mir immer noch die Menschenmassen entgegen. Ich glaube aber nicht, dass diese Spätaufsteher noch eine Chance haben einen Blick auf die Flamme zu erhaschen.


30.05.2008

Erstes "Extra"-Gehalt

Heute bat mich mein Prof. zu sich ins Büro und überreichte mir mein erstes "Extra"-Gehalt. Neben dem Gehalt der Uni, zahlt mir das Institut noch ein Bonusgehalt. Für die letzten drei Monate Wartezeit, gab mir mein Prof. heute das Geld. Das hat mich sehr überrascht und natürlich auch gefreut. Neben der Tatsache, dass man Geld ja immer gebrauchen kann, war es v.a. auch eine schöne Anerkennung für mich.

29.05.2008

Papierkrieg beendet?

Zumindest fast. Gestern waren Jingjin und ich zunächst auf der Polizeistation um eine Bestätigung abzuholen, dass wir polizeilich registriert sind. Diese brauchen wir für den Antrag auf eine Arbeitserlaubnis. Dann gingen wir zum PostDoc-Office und gaben meinen Laufzettel ab. Dort sagte man mir ich müsse ein Konto bei der Wuhan Urban Commercial Bank eröffnen, damit mein Gehalt dorthin überwiesen werden kann. Da das Bankensystem noch nicht so gut funktioniert, braucht man ein Konto bei der gleichen Bank wie der Arbeitgeber. Gesagt getan, gestern Abend haben wir das Konto eröffnet. Heute habe ich die letzten Unterschriften besorgt und meine Kontonummer der Personalabteilung gemeldet. Eigentlich ist jetzt alles klar. Das erste Geld kommt am 9. Der letzte bürokratische Schritt ist die Aufenthaltsgenehmigung /Arbeitserlaubnis.

27.05.2008

Ein Laufzettel heißt Laufzettel....

weil man damit läuft. Gestern ging ich zweimal zum PostDoc Office der Uni. Das erste mal war es sinnlos, denn ich sollte mit Bildern und meinem Ausweis wiederkommen. OK, komme ich halt wieder. Beim zweiten Mal habe ich dann meinen Arbeitsausweis und einen Laufzettel erhalten. Der Ausweis war dringend nötig, damit man meinen Namen fehlerfrei abschreiben konnte. Warum dazu das Original nötig war und nicht die Kopie, die ich ja zunächst dabei gehabt hätte, bleibt das ewige Geheimnis der Bürokratie.

Mit dem Laufzettel begab ich mich dann zur Bibliothek um meinen Bibliotheksausweis und einen weiteren Stempel für meinen Laufzettel zu bekommen. Heute habe ich dann zwei Unterschriften von meinem Institut für meinen Laufzettel ergattert. Eine Unterschrift von meinem Prof, eine weitere von der Personalerin. Auch meinen Vertrag habe ich ausgehändigt bekommen.

Als letzter Stempel auf meinem Laufzettel fehlte dann noch das Unikrankenhaus. Ich gehe also zu der Station in der Nähe des Instituts. Dort weiß man zwar was ich will. das verantwortliche Büro ist aber zu. Nachmittags gehe ich wieder hin: immer noch zu, Also gehe ich eben zur anderen Station im Hauptcampus. Dort weiß man aber gar nicht was ich überhaupt will. Also wieder zurück und siehe da, ich bekomme mein Krankenbuch und meinen letzten Stempel. Es regnet und es ist schon kurz vor fünf. Es ist super schwül und ich habe wirklich keine Lust mehr zum PostDoc-Office zu stapfen um festzustellen, dass die Jungs schon nach Hause gegangen sind. Das kann ich auch morgen früh erledigen. Stattdessen schleppe ich mich zum Starbucks, trinke einen Eiskaffee und lese mein Paper Korrektur.

24.05.2008

Vernünftiges Brot

Gestern morgen erhielt ich einen komischen Anruf. Eine Dame von der Bank fragte mich, wozu ich die Euro auf mein Konto überwiesen hätte. Anscheinend gingen die Alarmlichter bei der Bank an und ich bin der Geldwäsche verdächtig. Lustig war auch, dass sie erst nach ein paar Minuten fragte ob ich eigentlich Ausländer bin um mir dann den Sachverhalt vernünftig auf Englisch zu erklären. Das sie das nicht schon am Anfang des Gesprächs bemerkt hat? Mein Name ist ja auch nicht wirklich Chinesisch. Fragen über Fragen...

Mittags konnte ich dann gutes französisches Weißbrot kaufen. Der Freund einer Freundin betreibt eine Bäckerei und liefert Dienstags und Donnerstags gutes Brot an die Uni an die Abteilung für französische Sprache. Ich habe ein Baguett gekauft und es war sehr lecker. Ich war etwas spät dran (eine Stunde nach der Öffnung) und es war beinahe alles schon ausverkauft. Nächstes mal muss ich früher gehen, denn es gibt auch Schwarzbrot, Sandwiches und Süßwaren.

22.05.2008

Vertrag unterschrieben

Heute habe ich meinen Arbeitsvertrag unterschrieben. Jetzt fehlt noch das Arbeitsvisum, dass ich hoffentlich in den nächsten Tagen beantragen kann. Dafür brauche ich noch das "Foreign Expert Certificate". Das sollte kein Problem sein.

Nachmittags bin ich zur Biertechnischen Akademie in Wuhan gegangen. Das ist eine deutsche Brauereischule in Wuhan. Einige der Mitarbeiter dort sprechen Deutsch, so dass die Verständigung kein Problem war. Ich habe vereinbart, dass wir evtl. Besuchergruppen durch die Akademie führen können und auch das Zentrumsbier für Besucher der Wuhan Universität benutzen können. Das wäre prima, denn dann habe ich endlich Zugriff auf frisch gebrautes Weizenbier. Ideal bei der Hitze.

Ende der Staatstrauer

Die drei Gedenkminuten am Montag waren nicht wirklich Schweigeminuten. Die Sirenen dröhnten und die Autofahrer waren aufgefordert die ganze Zeit zu hupen, so dass es eher lauter als leiser wurde. Die Menschen spenden viel Geld und Blut. Es gibt landesweit ein großes Bedürfnis den Menschen in Sichuan zu helfen.

19.05.2008

Staatstrauer

Seit heute morgen 00.00 Uhr bis Mittwoch 24:00 Uhr ist Staatstrauer für die Erdbebenopfer in China. Heute um 14:28, dem Zeitpunkt des Erdbebens vor einer Woche, ist eine dreiminütige Schweigeminute angeordnet. Alle Fernsehkanäle bei uns sind gleich- oder abgeschaltet, d.h. es werden entweder nur Nachrichten aus dem Erdbebengebiet gezeigt, oder eben gar nichts. Darüber hinaus werden vermutlich sämtliche Bars und Karaoke-Clubs schließen. Auch Internerportale haben sich anzupassen. Alle "Entertainment activities" sind einzustellen. Videoseiten wie Tudou.com bieten nur noch Filme über das Erdbeben an, sämtliche anderen, der Unterhaltung dienenden Filme sind abgeschaltet (siehe auch Shanghaiist).

Leider fällt nach Ansicht der Web-Nanny anscheinend auch Google-Mail darunter, so dass ich momentan Google-Mail nur über Proxy erreichen kann. Das nervt, insbesondere da die anderen Google-Funktionen, wie z.B. GoogleReader, problemlos funktionieren.

[Update] Die Web-Nanny hat sich wieder beruhigt und Google-Mail ist wieder da.

18.05.2008

Bislang nahezu 30.000 Todesopfer gemeldet

Das verheerende Erdbeben in Sichuan hat nach bisherigen Meldungen 28.881 Menschenleben gefordert. Die Zahl wird sich im Laufe der nächsten Tage sicherlich weiter erhöhen. Die Berichterstattung und die Zeitungen hier sind voll von Berichten aus den Erdbebengebieten. Es gibt Spendenaufrufe nahezu überall. Studenten sammeln Geld in den Fußgängerzonen und Firmen fordern ihre Mitarbeiter zu Spenden, teilweise sogar zum Hilfseinsatz vor Ort auf. Die Solidarität mit den Opfern ist sehr groß und es werden große Anstrengungen unternommen den Menschen zu helfen. Mehr und mehr geht es dabei darum die Überlebenden zu unterstützen. Zwar wurden auch heute noch, 129 Stunden nach dem Erdbeben, Überlebende geborgen, aber die Überlebenschancen der Opfer sinken jetzt stündlich.

Langsam kommen natürlich auch Fragen auf. Warum brachen insbesondere so viele Schulgebäude zusammen, bzw. wieso wurde ausgerechnet beim Bau von Schulgebäuden gespart. Korruption bei der lokalen Bauaufsicht wird sicherlich eine Rolle gespielt haben. In den nächsten Tagen ist es allen Medien verboten darüber zu berichten. Es wäre interessant zu erfahren ob die zuständigen Stellen dafür zur Rechenschaft gezogen werden.

14.05.2008

Internationale Hilfsangebote für die Erdbebenopfer in China

Die Lage in der Provinz Sichuan ist deutlich schlimmer als in den ersten Stunden nach dem Erdbeben angenommen. Die Hilfe läuft und die Regierung unternimmt große Anstrengungen um den Menschen zu helfen und ist sich auch nicht zu Schade ausländische Hilfe anzunehmen. Es gibt aber auch Menschen, sogar Christen, die sich über den Tod Zehntausender Menschen freuen können. Wo? Natürlich in den USA:


Da bleibt einem die Sprache erstmal weg (Dank an The Opposite End of China für den Hinweis). Das wäre übrigens mal ein guter Grund für einen Boykottaufruf.

Aber auch der Spiegel ist sich nicht zu schade online zu schreiben: "Opa Wen" kämpft um Chinas Ruf in der Welt. Den Autoren zufolge dient der Einsatz der Regierung natürlich nur der Propaganda. Auf die Idee, dass die Regierung tatsächlich Menschenleben retten will, kommt man natürlich nicht.

Tatsächlich hat die Regierung, und hier sind die Spiegel-Autoren entweder unzureichend informiert oder wollen die Leser nicht mit Details belästigen, eine neue und große PR-Agentur für das Krisenmanagement beauftragt. Aber das es hier nicht (primär) um PR geht, sondern darum, in der unzugänglichen Regionen, tausenden von Menschen zu helfen, sollte jedem klar sein. Leider gilt dies nicht für andere Länder, wie wir am tragischen Beispiel Myanmars sehen können.

Das Erdbeben

LIESMARS ist im Moment dabei alle verfügbaren Daten aus dem Erdbebengebiet zusammenzutragen. Da ich Ralf, den Business Development Manager von Infoterra China kenne, hab ich ihn gleich angerufen. Sie sind dabei Daten zu beschaffen. Morgen fliegt TerraSAR über das Zielgebiet. COSMO Skymed hat schon Aufnahmen gemacht.

Ich erzähle es meinem Boss und weise ihn auch darauf hin, dass die Daten Geld kosten werden. Das scheint aber nicht zu stören. Nachdem ich die Liste der bald verfügbaren Daten habe und frage welche Daten wir wollen, war seine Antwort: "Hmm, was kosten den alle Daten?" Offensichtlich hat weiter oben jemand den Geldhahn aufgedreht. Momentan warte ich auf die Preisangabe und dann werden wir entscheiden. LIESMARS kauft die Daten mit Sicherheit, es ist nur noch nicht klar über wen.

13.05.2008

Wen man so alles trifft....

Wie im letzten Posting geschrieben hat die Hubei-Provinz endlich meinen Antrag akzeptiert. Jetzt geht der Papierkrieg innerhalb der Uni weiter. Neue Dokumente sind auszufüllen. Auf dem Weg zum "Foreign Experts Office" treffe ich eine Deutsche, Studentin der Uni Stuttgart. Sie ist mit Prof. Nico S. hier, der im Moment Studenten die bald in Deutschland studieren wollen interviewt. Ich warte also auf ihn und wir können uns ein wenig unterhalten. Schon lustig, wen man so per Zufall hier trifft und eigentlich auch ein bisschen Schade, dass der Zufall helfen musste.

Der Bericht zu meinem Vortrag am Samstag ist jetzt auch online (auf Chinesisch).

Hubei hat meinen Antrag genehmigt

Endlich hat die Hubei Provinzverwaltung meinen Antrag auf eine PostDoc-Stelle genehmigt. Damit geht der Papierkrieg in die (hoffentlich) letzte Runde. Jetzt müssen noch die Verwaltungsakte innerhalb der Uni erledigt werden. Hierfür geh ich nachher zum "Foreign Experts Office" der Universität Wuhan. Dort muss ich wieder eine Reihe von Dokumenten vorlegen. Dann geht es mit neuen Dokumenten wieder zurück zum PostDoc-Office. Hoffentlich ist der Eiertanz nun in absehbarer Zeit zu Ende.

Wie befürchtet: die gemeldete Zahl der Opfer hat sich erhöht

Jetzt ist die Rede von 10.000 Tote durch das verheerende Erdbeben gestern nachmittag.

Zehntausend Tote bei Erdbeben in China (Spiegel Online)

Opferzahl in China steigt auf 9000 Tote (Welt)

About 10,000 people dead in killer earthquake ( Chine Daily)

Strong Earthquake Jolts SW China (Xinhua)

12.05.2008

Doch mehr Opfer

Wie befürchtet steigt nun die Zahl der Opfer. Laut SPON sind 900 Schüler verschüttet. Mit noch mehr Opfern ist zu rechnen, sobald mehr Nachrichten aus den betroffenen Regionen eintreffen.

Erdbeben?

In China gab es, vor etwas mehr als einer Stunde, ein Erdbeben mit der Stärke 7,8 (siehe SPON). Ich hab natürlich nichts gespürt. In Shanghai, was deutlich weiter vom Epizentrum entfernt liegt, werden mehrere Bürotürme evakuiert. Hier an der Uni ist alles ruhig. Nach ersten Meldungen gibt es kaum Schäden, aber bei einem Beben dieser Stärke kann man davon ausgehen, dass früher oder später Schadensmeldungen eintreffen.

Einige Minuten nachdem ich von dem Beben gehört habe, hatte ich das Gefühl ein leichtes Nachbeben zu spüren, aber man kann sich das auch einbilden.

[Update: Die ursprüngliche Nachricht sollte schon früher abgeschickt werden, jedoch ist die Internetverbindung in dem Augenblick abgebrochen. Zu Hause angekommen konnte ich feststellen, dass einige leichte Gegenstände offensichtlich von dem Beben mehr mitbekommen haben als ich, da sich ein paar Stofftiere auf dem Boden verteilt wiederfanden]

10.05.2008

Freitagnacht im Blue Sky Cafe

Freitags trafen Jingjin und ich uns mit Sonja & Torsten. Sonja ist DAAD-Postdoc hier und Wuhan und die Beiden sind auch erst seit Kurzem hier. Wir gingen zusammen koreanisch Essen. Danach sind Jingjin und ich ins Blue Sky gefahren um uns mit Justina und einer ihrer Freundinnen zu treffen. Die drei Mädels haben sich sehr gut verstanden und lange zusammen gequatscht. Diesen Abend war Blue Sky mal wieder voll, da auch viele Studenten der Wuhan University gekommen sind. Sami erschien dann auch noch pünktlich zur Happy Hour. Wir hatten alle zusammen einen wirklich schönen Abend dort.

Heute habe ich eine Präsentation in LIESMARS zum Thema "Scientific presentations" gegeben. Das Auditorium war ziemlich voll und ich glaube ich habe einen ziemlich guten Vortrag gehalten. Ich hoffe ich konnte wenigstens etwas über Vortragstechniken vermitteln.

07.05.2008

Junggesellenabschied und Hochzeit

Am Montagabend waren Jingjin und ich zum Junggesellenabschied ihres Arbeitskollegen eingeladen. "Wir feiern die Nacht durch", hat der Bräutigam in spe verkündet. Also bringe ich einen Kasten Bier mit, damit ich nicht mit chinesischem Schnaps abgefüllt werde. Als ich dann ankam, war die Situation doch anders als ich es mir vorstellte. Die "Party"gäste spielten Karten und tranken Wasser. Ein Flaschenöffner war im ganzen Hotel nicht greifbar und der zukünftige Bräutigam war noch unterwegs um Autos für die Hochzeit zu organisieren. Als er dann kam gingen wir Essen und Jingjin und ich danach schnell nach Hause.

Die "Party" auf dem Höhepunkt

Am nächsten Tag gingen wir dann zur Hochzeit. Jingjin begleitete den Bräutigam dabei seine Braut abzuholen. Ich kam dann später im Restaurant dazu. Das Essen war gut und die Hochzeit kurz und schmerzlos. Nach einer Stunde sind wir dann zurückgegangen.

05.05.2008

Chinesisch lernen mit Lexdex

Lexdex hilft beim lernen durch das automatisierte erstellen von Lernkarten und die Möglichkeit diese auf das Handy herunterzuladen. Der Vorteil ist, dass die Karten automatisch erstellt werden und man sie nicht erst mühsam eingeben muss. Einfach das verwendete Lehrbuch angeben und die Karten werden erstellt. Per Java-Applet werden diese dann auf dem Handy dargestellt und man kann mobil lernen. Zwar wird mein Handy offiziell nicht unterstützt, aber ich habe ein Modell mit der gleichen Bildschirmauflösung angegeben und es funktioniert alles problemlos. Der Nachteil ist, dass man (noch) keine eigenen Karten erstellen kann. Das sollte auf jeden Fall noch geändert werden.

Größter Vorteil ist das mobile lernen. Mein Handy habe ich ständig dabei und wenn ich irgendwo warten muss, oder nichts zu tun habe, kann ich wenigstens lernen. Das ist wirklich hilfreich, zumal viele kleine Lernabschnitte über den Tag verteilt sehr gut für den Lernerfolg sind.

03.05.2008

1. Mai Wanderung

Am 1. Mai waren wir bei Jingjins Oma zum Familienessen eingeladen. Am 2. luden Jingjins Eltern uns und die am Umbau ihrer Wohnung beteiligten Bauarbeiter zum Essen ein. Zuvor sind Jingjin und ich noch etwas durch die Hitze gewandert.




Weit sind wir allerdings nicht gekommen. Es hat 35° im Schatten und beinahe jede Bewegung ist anstrengend. Wir haben daher oft Rast gemacht und eine auch eine gute Weile bei einem frischen Fruchtsaft in einer "Bar" in der Uni zugebracht.

Abends sind wir dann noch mit Judith und ihrem Freund BBQ essen gegangen. Zunächst gab es fast keinen Tisch, aber als das wartende Polizeiauto wegfuhr haben alle Restaurants ganz schnell ihre Tische rausgestellt und es ging los.

01.05.2008

Heisser erster Mai

Es ist der erste Mai und wir haben ein verlängertes Wochenende. Es ist in der Zwischenzeit warm geworden. Bis zu 34° soll es heute und morgen geben. Es ist sonnig und ein schöner hochsommerlicher Tag.

Die Baustelle vor der Tür

Wuhan ist eine grroße Baustelle und insbesondere um die Uni herum wird eigentlich überall gebaut. Seit kurzem wird auch vor unserem Haus gebaut. Es scheint als wollen sie einen Highway vorbeiführen. Evtl. soll damit eine Querverbindung in Richtung Ostsee und zur zweiten Brücke geschaffen werden. Wie dem auch sei, für uns ist es etwas ärgerlich. Die Baustelle ist nicht so nahe an unserer Wohnung, so dass wir kaum durch den Baulärm gestört werden, aber wir können jetzt nicht mehr direkt die Straße überqueren. Ein großer Bauzaun ist uns im Weg, so dass wir jetzt einen Umweg gehen müssen. Dafür kann ich, während ich um die Baustelle herumspaziere, meine Chinglish-Kenntnisse auffrischen.


Was wollen uns diese Worte sagen?