Heute ging es dann gleich um 8:30 los für mich. Ich holte die Gäste vom Hotel ab und dann ging es zu LIESMARS. Dort hielten die Beiden zwei Vorträge, wir besichtigten das Institut und gingen dann Essen. Nachmittags besprachen wir dann mögliche zukünftige Kooperationen.
Abends gingen wir dann BBQ essen und ich erzählte etwas von China und fragte über die Universitätslandschaft in Deutschland. Das BBQ war eine gute Idee, da es eine Abwechslung von dem typischen Kongress- und Geschäftsrestaurants ist. Es ist zwar nicht so sauber, aber das Essen ist gut und ist beiden auch gut bekommen.
30.06.2008
Uwe und Uwe in Wuhan
Am Sonntagnachmittag habe ich die Beiden vom Flughafen abgeholt. Der neue Terminal in Wuhan ist ganz hübsch geworden. Ihre Maschine kam auch pünktlich an und der Fahrer der Uni brachte uns dann zum Hotel. Von dort ging es dann etwas später zum Essen ins Taizi. Jingjin konnte leider nicht mit, sie hat leichtes Fieber.
Nachts fuhr ich dann alleine ins Cafe Brussels. Die Beiden waren zu müde und Jingjin zu krank. Dort trafen sich einige Deutsche um das Spiel gemeinsam anzuschauen. Die Stimmung war letztlich nicht so gut, da das Deutsche Team auch nicht so gut gespielt hat. Auf dem Rückweg hatten Judith und ich dann Schwierigkeiten ein Taxi zu bekommen und irgendwie war ich dann um 5:30 daheim.
Nachts fuhr ich dann alleine ins Cafe Brussels. Die Beiden waren zu müde und Jingjin zu krank. Dort trafen sich einige Deutsche um das Spiel gemeinsam anzuschauen. Die Stimmung war letztlich nicht so gut, da das Deutsche Team auch nicht so gut gespielt hat. Auf dem Rückweg hatten Judith und ich dann Schwierigkeiten ein Taxi zu bekommen und irgendwie war ich dann um 5:30 daheim.
26.06.2008
Deutschland - Türkei
Anstatt das Spiel mit Freunden in einer Bar anzusehen, musste ich zu Hause bleiben. Eine Erkältung, hervorgerufen durch eine Klimaanlage, hat mich gestern niedergestreckt. Das Spiel von zu Hause aus zu verfolgen macht nicht ganz so viel Spaß. Die dauernden Unterbrechungen der Übertragung waren mehr als nervig. Es gab ja keinen deutschen Kommentar. Schlimmer noch, es gab auch keinen chinesischen Kommentar, da es keine direkte Leitung gibt, sondern nur das internationale Fernsehsignal. So habe ich zwei Tore verpaßt, ebenso wie den erlösenden Schlußpfiff.
22.06.2008
Brian zu Besuch in Wuhan
Freitag nach der Arbeit sprang Brian in den Flieger und machte sich auf dem Weg nach Wuhan zu einem Überraschungsbesuch. Nach seiner Landung lotste ich ihn zum Café Brüssel wo ich gerade mit Jingjin und zwei ihrer Freunde Billiard spielte. Von dort zogen wir dann an die Uni um uns mit Sami und ein paar anderen Studenten zu treffen. Am Samstag dann haben wir das Viertelfinale Holland - Russland dort angeschaut. Was für ein Erfolg für Russland. Heute mittag flog Brian dann wieder zurück nach Shanghai. Vielleicht finde ich ja auch bald mal wieder eine Gelegenheit zum Gegenbesuch in Shanghai.
20.06.2008
Deutschland - Portugal
Wollte ich an der Uni anschauen. Doch gab es dort kein Public Viewing, da zuwenige das Spiel dort sehen wollten und der Umsatz dem Kioskbetreiber nicht hoch genug war. Also haben wir das Spiel bei Sami angeschaut. Das ist zwar weniger interessant, aber was soll man machen. Das Spiel selbst war jedoch Klasse. Blöd nur, dass ich um 4:30 dann heimlaufen durfte, denn um diese Uhrzeit findet man in der Uni kein Taxi mehr.
Ein Visum für Fabio
Die vergangene Woche war ich damit beschäftigt ein Viusm für Fabio zu besorgen. Er soll auch zu unserem Workshop im Juli kommen, hat aber noch kein Visum. Im Moment ist es nicht so einfach ein Business-Visum (F-Visum) zu bekommen. Nur per Touristenvisum wollte Fabio nicht einreisen, was verständlich ist, denn er ist kein Tourist. Zunächst hat die Uni erklärt, das würde nicht gehen, da er auf dem Workshop vorträgt und nicht Gast der Uni ist. Daraufhin habe ich bei Infoterra nachgefragt, ob sie ein Visum besorgen könnten (genauer ein Einladungsschreiben und den Visa Notification Letter). Aber, Infoterra hat im Moment keine Chance, vermutlich da sie in Peking sitzen. Dort ist die Visasituation sehr angespannt. Die Lage ist tatäschlich so, dass es einer grossen Firma wie Infoterra nicht gelingt jemandem im Moment die für den Visaantrag nötigen Unterlagen zu besorgen. Sie können im Moment also niemanden einladen.
Prof. Gong gelang es schließlich die Univerwaltung davon zu überzeugen, dass Fabio tatsächlich Gast der Uni ist, nur eben ein Gast in Peking. Mit der Wuhan Universität im Rücken ist eine solche Einladung kein Problem, bzw. die Uni darf die offiziellen Einladungsschreiben selbst erstellen. Gestern musste ich dann noch die Antragsformulare auf Chinesisch ausfüllen und heute konnte ich die beiden Dokumente an Fabio faxen. Jetzt werde ich noch die Originale abschicken und dann ist dieses Thema hoffentlich erledigt.
Prof. Gong gelang es schließlich die Univerwaltung davon zu überzeugen, dass Fabio tatsächlich Gast der Uni ist, nur eben ein Gast in Peking. Mit der Wuhan Universität im Rücken ist eine solche Einladung kein Problem, bzw. die Uni darf die offiziellen Einladungsschreiben selbst erstellen. Gestern musste ich dann noch die Antragsformulare auf Chinesisch ausfüllen und heute konnte ich die beiden Dokumente an Fabio faxen. Jetzt werde ich noch die Originale abschicken und dann ist dieses Thema hoffentlich erledigt.
19.06.2008
Neues von der Baustelle
Die Baustelle vor unserem Tor sorgt immer wieder für Überraschungen. Neben einem Unfall Taxi gegen Fahrradfahrer und mehreren Beinah-Unfällen Taxi gegen Fahrradfahrer die ich schon beobachten konnte gab es heute eine Neuigkeit: Auto gegen Absperrung.

Die Presse traf auch gerade ein und ein Polizeibeamter erklärte den Ablauf. Ich selbst hab nur ein kleines Handyphoto gemacht und bin meines Weges gezogen.

Die Presse traf auch gerade ein und ein Polizeibeamter erklärte den Ablauf. Ich selbst hab nur ein kleines Handyphoto gemacht und bin meines Weges gezogen.
18.06.2008
Download Day
Heute ist "Firefox Download Day". Wer es noch nicht getan hat, hat noch für wenige Stunden die Möglichkeit am Weltrekord teilzunehmen. Mit mehr als 3,9 Millionen Downloads im Moment, ist der Rekordversuch bereits jetzt geglückt. Es könnten noch bis zu 5 Millionen Downloads werden, also haltet Euch ran.
[Update] Über 8 Millionen Downloads in 24 Stunden. Das ist eine beeindruckende Zahl. Noch steht aber die Bekanntgabe der offiziellen Zahl durch die Guinness-Juroren aus.
[Update] Über 8 Millionen Downloads in 24 Stunden. Das ist eine beeindruckende Zahl. Noch steht aber die Bekanntgabe der offiziellen Zahl durch die Guinness-Juroren aus.
17.06.2008
Deutschland - Österreich
Heute morgen um 0:01 ging es los. Mit dem Taxi fuhren Sonja, Torsten, Markus und ich zum Café Brüssel. Jingjin hat frühmorgens einen Trainingskurs und Adrian ist vorher eingeschlafen, so dass unsere Gruppe etwas kleiner wurde. Der Taxifahrer hatte große Mühe das Café zu finden und wir waren uns auch nicht mehr so 100% sicher. Hätte er aber auf uns gehört, anstatt mehrfach zu behaupten wir hätten Unrecht, dann wären wir auch deutlich früher angekommen.
Im Café Brüssel waren dann auch schon ein paar Deutsche versammelt und wir warteten auf das Spiel. Anpfiff war gegen 02:45. Das ist ganz schön hart. Zur Halbzeit hat Serat dann Sandwiches und Gurkensalat aus dem Auto geholt und uns versorgt. Spielerisch war das Spiel kein Glanzpunkt und als dann um 4:30 das Spiel endete waren wir froh, dass Deutschland gewonnen hat. Sonja hat die Hälfte des Wetttopfes gewonnen, da sie das Ergebnis richtig vorhergesagt hat. Dafür haben wir sie dann die Taxirückfahrt bezahlen lassen.
Im Café Brüssel waren dann auch schon ein paar Deutsche versammelt und wir warteten auf das Spiel. Anpfiff war gegen 02:45. Das ist ganz schön hart. Zur Halbzeit hat Serat dann Sandwiches und Gurkensalat aus dem Auto geholt und uns versorgt. Spielerisch war das Spiel kein Glanzpunkt und als dann um 4:30 das Spiel endete waren wir froh, dass Deutschland gewonnen hat. Sonja hat die Hälfte des Wetttopfes gewonnen, da sie das Ergebnis richtig vorhergesagt hat. Dafür haben wir sie dann die Taxirückfahrt bezahlen lassen.
16.06.2008
Deutscher Stammtisch in Wuhan
Der Deutsche Stammtisch in Wuhan wurde von deutschsprechenden Chinesen aus Wuhan initiiert. Damit sollte ihnen die Gelegenheit gegeben werden deutsch zu sprechen. Dabei versammelt sich auch die deutsche Community. Gestern war es wieder soweit, diesmal im Logosun-Hotel. Eigentlich deutlich zu edel für einen Stammtisch. Man hatte in der Vergangenheit auch deutlich rustikalere Gaststätten ausgesucht. Es gab Buffet und das leckere Zentrumsbier der Brautechnischen Akademie in Wuhan.
Jingjin und ich haben uns dann unter das Volk gemischt und uns mit einigen interessanten Leuten unterhalten. Viele der Deutschen bauen an einer (besser zwei) neuen Eisenbahnstrecke(n). Andere arbeiten natürlich als Deutschlehrer oder gehen verschiedenen anderen Geschäften nach. Der Abend war insgesamt sehr schön und wir haben uns mit einigen zum Fussballschauen morgen Nacht verabredet.
Jingjin und ich haben uns dann unter das Volk gemischt und uns mit einigen interessanten Leuten unterhalten. Viele der Deutschen bauen an einer (besser zwei) neuen Eisenbahnstrecke(n). Andere arbeiten natürlich als Deutschlehrer oder gehen verschiedenen anderen Geschäften nach. Der Abend war insgesamt sehr schön und wir haben uns mit einigen zum Fussballschauen morgen Nacht verabredet.
15.06.2008
Last Night of Blue Sky
Eigentlich hätte die Überschrift zum gestrigen Tag "Grillen mit Sonja und Torsten" heissen sollen... aber ich erzähle besser von Anfang an.
Gestern waren Jingjin und ich bei Sonja und Torsten eingeladen. Die beiden haben einen richtigen Grill besorgt und wir wollten grillen. Das war zunächst nicht so einfach, da es keinen vernünftigen Grillanzünder zu kaufen gab. Die Kohle mussten die beiden einem BBQ-Stand abkaufen, denn auch diese gibt es nicht im Supermarkt. Die ganzen Kinder der Nachbarschaft bestaunten unsere Bemühungen Feuer zu machen. Natürlich war es ein grosses Ereigniss und jeder diskutierte darüber was die komischen Ausländer wohl machen.
Es gelang Torsten tatsächlich eine sehr schöne Glut zu erzeugen und wir konnten anfangen. Ich wollte mir meine Hände waschen und auf dem Weg zurück in ihre Wohnung gelang es mir prompt den Hausschlüssel im Schloss abzubrechen. Großartige Leistung. Jingjin hat dann den "Hausmeister" angerufen. Er kam gleich und hat das Schloss repariert. Danach war es auch schon einigermassen dunkel, die Kinderschar hatte sich verzogen und wir konnten anfangen zu essen. Leckeres Grillfleisch und Kartoffelsalat, dazu warmes Wetter und eine kühlende Windbrise. Perfekt!
Danach wollten wir ins Vox, noch ein Bierchen trinken. Dort angekommen stellten wir fest, dass das Vox geschlossen war. Um herauszufinden was los ist rufe ich Sami an, der aber nicht abhebt. Tomazi erklärt mir, dass er zwar keine Ahnung habe was mit Vox los ist, aber heute sei die letzte Nacht von Blue Sky. Da musste ich hin. Wir verabschiedeten uns von Sonja und Torsten, da beide nicht so lange fortgehen wollten. Jingjin und ich fuhren sofort ins Blue Sky. Es war voll und Sami war natürlich schon da. Wir feierten und verabschiedeten uns vom guten alten Blue Sky Cafe. Voraussichtlich im September wird es an anderer Stelle wieder eröffnen. Das 8 Jahre alte Cafe ist nun aber Geschichte, denn das Gebäude in dem sich das Blue Sky befand wird abgerissen.
Gestern waren Jingjin und ich bei Sonja und Torsten eingeladen. Die beiden haben einen richtigen Grill besorgt und wir wollten grillen. Das war zunächst nicht so einfach, da es keinen vernünftigen Grillanzünder zu kaufen gab. Die Kohle mussten die beiden einem BBQ-Stand abkaufen, denn auch diese gibt es nicht im Supermarkt. Die ganzen Kinder der Nachbarschaft bestaunten unsere Bemühungen Feuer zu machen. Natürlich war es ein grosses Ereigniss und jeder diskutierte darüber was die komischen Ausländer wohl machen.
Es gelang Torsten tatsächlich eine sehr schöne Glut zu erzeugen und wir konnten anfangen. Ich wollte mir meine Hände waschen und auf dem Weg zurück in ihre Wohnung gelang es mir prompt den Hausschlüssel im Schloss abzubrechen. Großartige Leistung. Jingjin hat dann den "Hausmeister" angerufen. Er kam gleich und hat das Schloss repariert. Danach war es auch schon einigermassen dunkel, die Kinderschar hatte sich verzogen und wir konnten anfangen zu essen. Leckeres Grillfleisch und Kartoffelsalat, dazu warmes Wetter und eine kühlende Windbrise. Perfekt!
Danach wollten wir ins Vox, noch ein Bierchen trinken. Dort angekommen stellten wir fest, dass das Vox geschlossen war. Um herauszufinden was los ist rufe ich Sami an, der aber nicht abhebt. Tomazi erklärt mir, dass er zwar keine Ahnung habe was mit Vox los ist, aber heute sei die letzte Nacht von Blue Sky. Da musste ich hin. Wir verabschiedeten uns von Sonja und Torsten, da beide nicht so lange fortgehen wollten. Jingjin und ich fuhren sofort ins Blue Sky. Es war voll und Sami war natürlich schon da. Wir feierten und verabschiedeten uns vom guten alten Blue Sky Cafe. Voraussichtlich im September wird es an anderer Stelle wieder eröffnen. Das 8 Jahre alte Cafe ist nun aber Geschichte, denn das Gebäude in dem sich das Blue Sky befand wird abgerissen.
10.06.2008
Residence Permit
Meine Residence Permit war heute abholbereit. Durch den strömenden Regen habe ich mich auf den Weg nach Hankou gemacht um sie abzuholen. Das lief recht problemlos und jetzt habe ich meine Aufenthaltsgenehmigung und Arbeitserlaubnis. Alles ohne Probleme, was verwunderlich ist, denn die Visabedingungen, vor allem deren Beachtung und Durchführung, wurden in den letzten Monaten deutlich verschärft. Davon besonders betroffen sind die Touristenvisa (L) und die Business Visa (F).
Das ich von meinem Toursiten-/Besuchsvisum direkt auf eine Aufenthaltsgenehmigung wechseln konnte ist eher außergewöhnlich. Vermutlich liegt es an der Art meiner Arbeit (Wissenschaftler) und den guten Namen der Uni. Einige "Experten" haben mir prophezeit ich müsste zunächst nach HongKong ausreisen um dort ein Z-Visum zu beantragen und dann wieder einreisen. Da dies im Moment in HongKong gar nicht mehr möglich ist, habe ich mir schon Sorgen gemacht, dass ich sogar bis nach Deutschland zurückfliegen müsse, nur um mein Visum zu ändern. Das war nun aber nicht nötig.
Das ich von meinem Toursiten-/Besuchsvisum direkt auf eine Aufenthaltsgenehmigung wechseln konnte ist eher außergewöhnlich. Vermutlich liegt es an der Art meiner Arbeit (Wissenschaftler) und den guten Namen der Uni. Einige "Experten" haben mir prophezeit ich müsste zunächst nach HongKong ausreisen um dort ein Z-Visum zu beantragen und dann wieder einreisen. Da dies im Moment in HongKong gar nicht mehr möglich ist, habe ich mir schon Sorgen gemacht, dass ich sogar bis nach Deutschland zurückfliegen müsse, nur um mein Visum zu ändern. Das war nun aber nicht nötig.
09.06.2008
"Reales" Counterstrike
Heute waren wir "reales" Counterstrike spielen. Ausgerüstet mit Lasergewehren und Sensoren kämpfen dabei eine Gruppe "Terroristen" gegen eine Gruppe "Polizisten". Jingjins Cousin hat uns eingeladen und wir hatten jede Menge Spaß (ich mehr als Jingjin).

Am Anfang war alles noch ziemlich planlos. Aber bald schon gab es Strategiebesprechungen, die zwar auf Chinesisch waren, aber trotzdem verständlich. Ist ja auch nicht so schwer: 3 Mann dahin und 3 Mann dahin...

Bei der ganzen Action kam ich auch ganz gut ins schwitzen.

Danach sind wir dann alle zusammen zu Jingjins Eltern gefahren und haben dort zu Abend gegessen. Insgesamt ein schöner Tag und eine spaßige Möglichkeit den heutigen Feiertag (Drachenbootfest) zu verbringen.
Am Anfang war alles noch ziemlich planlos. Aber bald schon gab es Strategiebesprechungen, die zwar auf Chinesisch waren, aber trotzdem verständlich. Ist ja auch nicht so schwer: 3 Mann dahin und 3 Mann dahin...
Bei der ganzen Action kam ich auch ganz gut ins schwitzen.
Danach sind wir dann alle zusammen zu Jingjins Eltern gefahren und haben dort zu Abend gegessen. Insgesamt ein schöner Tag und eine spaßige Möglichkeit den heutigen Feiertag (Drachenbootfest) zu verbringen.
08.06.2008
Kartenspiel
Gestern haben Jingjin und ich einige Studenten zum Essen eingeladen. Da ich jetzt meinen Vertrag habe und offiziell Mitarbeiter bin, war es an der Zeit. Vor und nach dem Essen haben wir dabei ein Spiel gespielt, bei dem ein Killer gesucht werden muss. Dabei muss man die ganze Zeit reden, sich erklären und versuchen zu verstehen was die anderen sagen. Ganz schön schwierig in einer Fremdsprache und ich war dann am Abend auch sehr müde. So müde, dass ich es nicht geschafft habe das Eröffnungsspiel der EM zu schauen.
04.06.2008
Workshop-Organisation
Zur Zeit bin ich gut beschäftigt. Wir, d.h. die Wuhan Universität, bereitet den "Chinese-German Workshop for High-Resolution Radar Interpretation for Disaster Management" vom 9.-11. Juli vor und ich bin tief in die Organisation verstrickt. Die Redner haben wir fast alle zusammen und das Deutsch-Chinesische Wissenschaftszentrum stellt uns die Räumlichkeiten zur Verfügung.
Der Workshop findet während des ISPRS Kongresses Anfang Juli statt. Das hat den Vorteil, dass die viele der Redner bereits in Peking sind, aber auch den Nachteil, dass wir uns mit der Organisation sehr beeilen müssen. Es ist ein sehr aktuelles Thema, da eine Reihe chinesischer Institutionen Probleme hatten die verfügbaren Radardaten, die zum großen Teil von TerraSAR-X stammen, auch zu interpretieren. Daher wurde unser Institut gebeten einen Workshop zeitnah zu organisieren. Eine terminliche Überschneidung mit dem Kongress ist daher ideal, zumal wir uns so größtenteils die Erstattung der Reisekosten sparen können und die Redner auch nicht noch eine Flugreise nach China unternehmen müssen.
Zusammen mit Ralf von Infoterra versuche ich die Inhalte der Vorträge abzustimmen. Nebenher müssen wir uns noch mit den unterschiedlichen Änderungswünschen unserer chinesischen Kollegen und Partner auseinandersetzen, die man nicht immer zu 100% nachvollziehen kann. Zwischenzeitlich haben wir aber ein schönes vorläufiges Programm erarbeitet und kommen auch mit dem Rest der Organisation sonst gut voran. Ich bin sicher es wird ein Erfolg werden.
Der Workshop findet während des ISPRS Kongresses Anfang Juli statt. Das hat den Vorteil, dass die viele der Redner bereits in Peking sind, aber auch den Nachteil, dass wir uns mit der Organisation sehr beeilen müssen. Es ist ein sehr aktuelles Thema, da eine Reihe chinesischer Institutionen Probleme hatten die verfügbaren Radardaten, die zum großen Teil von TerraSAR-X stammen, auch zu interpretieren. Daher wurde unser Institut gebeten einen Workshop zeitnah zu organisieren. Eine terminliche Überschneidung mit dem Kongress ist daher ideal, zumal wir uns so größtenteils die Erstattung der Reisekosten sparen können und die Redner auch nicht noch eine Flugreise nach China unternehmen müssen.
Zusammen mit Ralf von Infoterra versuche ich die Inhalte der Vorträge abzustimmen. Nebenher müssen wir uns noch mit den unterschiedlichen Änderungswünschen unserer chinesischen Kollegen und Partner auseinandersetzen, die man nicht immer zu 100% nachvollziehen kann. Zwischenzeitlich haben wir aber ein schönes vorläufiges Programm erarbeitet und kommen auch mit dem Rest der Organisation sonst gut voran. Ich bin sicher es wird ein Erfolg werden.
02.06.2008
Keine kostenlosen Plastiktüten mehr
Die Geschäfte in China dürfen keine kostenlosen Plastiktüten mehr verteilen. Diese müssen jetzt bezahlt werden (siehe Spiegel Online). Heute habe ich das am eigenen Leib erfahren, als ich 2 Mao, entspricht ungefähr 2 Euro-Cent, an der Kasse für eine Tüte abdrücken musste. Das Gesetz ist eigentlich sehr sinnvoll, denn es werden hier wirklich viel zu viele Tüten benutzt. Die Umstellung dürfte einigen recht schwer fallen, auch ich habe mich schon an die Plastiktütenflut gewöhnt und bin gar nicht mehr auf die Idee gekommen eine Einkaufstasche mitzubringen.
01.06.2008
Ausgehtag
Gestern haben wir Judith, Torsten und Rene zum Essen eingeladen. Wir feierten meinen Vertrag und verschwendeten gleich etwas von dem Extragehalt. Nach dem schönen Essen bin ich dann mit Torsten noch zum Ausländerwohnheim gegangen. Von dort zog ich dann später weiter mit Sami und ein paar Freunden ins Vox und dann noch ins DF, einem neuen Club in der Nähe vom Vox. DF hat eine große Tanzfläche, hauptsächlich Black Music, Bier für 50 Cent und ist eigentlich insgesamt ganz nett.
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