Die Agentur bei der wir seine ersten Photos gemacht haben hat uns angerufen und uns gesagt, dass eine Firma Luca als Werbebaby haben möchte. Geld gab es leider keins, aber Freikurse und dazu noch alle Photos umsonst. Warum nicht sagten wir uns, obwohl wir sicher auch noch etwas Gel hätten rausschlagen können, aber weitere Profibilder von Luca wären auch eine prima Weihnachtsüberraschung (was sie ja auch waren).
27.12.2009
Luca macht Werbung
Die Agentur bei der wir seine ersten Photos gemacht haben hat uns angerufen und uns gesagt, dass eine Firma Luca als Werbebaby haben möchte. Geld gab es leider keins, aber Freikurse und dazu noch alle Photos umsonst. Warum nicht sagten wir uns, obwohl wir sicher auch noch etwas Gel hätten rausschlagen können, aber weitere Profibilder von Luca wären auch eine prima Weihnachtsüberraschung (was sie ja auch waren).
Weihnachten

Am Weihnachtsabend geht es in China rund. Jeder rennt in die Shoppingmalls oder geht Essen. Wir nicht. Diesmal blieben wir zu Hause um eine stille Nacht zu verbringen. Wir bestellten uns Pizza. Mit einem billigen Plastikweihnachtsbaum und etwas Weihnachtsmusik kam auch ein bisschen Weihnachtsstimmung auf, so dass Luca sein erstes Weihnachtsfest feiern konnte. Eigentlich hat er davon nicht viel mitbekommen, doch seine neues Spielzeug gefällt ihm.
12.12.2009
Tischtenniswettbewerb
Schön ist, dass jeder Teilnehmer Geld in Form von Einkaufsgutscheinen erhalten hat. Immerhin 50 RMB für mich und 400 RMB für die Gewinner. Diese Einkaufsgutscheine bekommen wir öfters, unter anderem auch während jedes Institutsmeetings. 5 Euro für die Teilnahme an einem Institutsmeeting! Da würde man sich in Deutschland auch darüber freuen.
02.12.2009
Judenverfolgung im Taxi
Mein zweiter Fahrer kam wieder auf das Thema Geld zu sprechen, erklärte mir gleich, dass ich doch blöd sei und sowieso in China viel zu wenig verdienen würde, es sei doch besser in Deutschland richtig viel Geld zu verdienen und sich dann in China früh zur Ruhe zu setzen. Ganz unrecht hat er ja nicht.
22.11.2009
Kaffeepause mit chinesicher Charakteristik
17.11.2009
Kälteeinbruch
14.11.2009
Geburtstag
Dann ging ich ins Blue Sky um mich mit Judith, Veikko und Chris zu treffen. Blue Sky war wiedermal ziemlich leer, was uns aber nicht weiter gestört hat. Nach der Rückfahrt mit dem Taxi noch etwas BBQ gegessen und dann bin ich auch ins Bett gefallen.
04.11.2009
Der will doch nur spielen
03.11.2009
Sturm
02.11.2009
Wochenende
Sonntags wollten wir dann allesamt zur Deutsch-Chinesischen Promenade. Wir sind auch hingefahren, doch war am Samstag der letzte Tag und man war gerade am Abbau. Pech gehabt. Zurück hätten wir beinahe kein Taxi bekommen, obwohl es erst 16:00 Uhr war. Es wird wirklich immer schlimmer mit dem Verkehr hier.
27.10.2009
Sonja ist (kurz) zurück
26.10.2009
80iger Geburtstag und Lucas Bilder
Danach hatte ich aber noch einen wichtigen Termin. Wir mussten Bilder aussuchen. Luca war beim Photographen und nun mussten wir die Ergebnisse begutachten und die Bilder aussuchen die wir kaufen wollten. Es fällt einem immer schwer einige Bilder nicht zu nehmen, denn sie sind alle schön. Aber da muss man recht streng sein, sonst wird der Spaß zu teuer.
24.10.2009
100 Jahrfeier und Eröffnung der Deutschen Promenade
Heute ist die Feier zum 100sten Geburtstag von Prof. Wang, dem Gründer der Photogrammetrie in China. Eine Riesenveranstaltung mit allerlei Profs., v.a. auch aus Deutschland. Leider kann ich nicht daran teilnehmen, denn ich gehe stattdessen zur Eröffnung der Deutsch-Chinesischen Promenade im Stadtteil Hankou. Gerhard Schröder soll vorbei kommen.
Zunächst schau ich mir dort die Promenade an. Dann geht es zur Haupttribühne. Ich gehe in den VIP-Bereich und freue mich auf echte VIP-Getränke, nämlich Cola und Sprite. Zunächst spielt eine Techno-Percussion Band. Ziemlich laut. Wir langweilen uns schon etwas. Ich treffe noch auf David, meinen alten WG-Mitbewohner aus Studentenzeiten an der Wuhan Uni. Er macht ein Praktikum beim Daimler und betreut dort den Stand in Wuhan.
Endlich kommt auch Gerd und ich kann ihn aus der Ferne sehen.

Viele Reden später gibt es dann endlich ein Freibier im Biergarten. Uwe ruft mich an, ich soll doch noch vorbeikommen, da er morgen wieder zurückfliegt. Ich schnapp mir ein Taxi und düse zurück nach Wuchang und wir trinken noch ein Abschiedsbier.
23.10.2009
Zurück aus Peking
Auch sonst lies ich es mir gut gehen. Mit einem Freund aus Peking waren wir in einem französischen Restaurant. Sehr edel und recht teuer, aber das Essen war es allemal wert.
Auf dem Rückflug traf ich dann auf eine Gruppe Profs auf dem Weg nach Wuhan. Unser gemeinsamer Flug hatte zwei Stunden Verspätung und so kamen wir erst spät abends an. Die Herren waren auf dem Weg zur Feier des 100sten Geburtstags von Prof. Wang, dem Gründer der Photogrammetrie in China.
19.10.2009
Die Zeit des warmen Bieres
Busfahrer hat's eilig
Weg durch die Stadt überholten wir mindestens vier Busse der gleichen Linie. Die an den Bushaltestellen wartenden Passagiere fanden es wahrscheinlich weniger lustig, aber ich kam schnell durch die Stadt und der Bus war auch ziemlich leer. Kein Wunder, er ließ ja auch kaum
jemanden einsteigen.
17.10.2009
Bier mit Barry
trotzdem falsch.
Im Verlauf des Abends meinte Barry, er hätte noch nie eine Schlägerei in China gesehen. Wir saßen an der Guang Ba Lu und ich meinte, dass ist hier nur eine Frage der Zeit. Spät abends kann dies immer passieren. Es geschah jedoch schon früher. Eine große Gruppe verfolgte
einen jungen Mann. Der stolperte letztlich über ein Fahrrad, erhielt ein paar Tritte, rappelte sich aber wieder auf. Seine Freunde trafen ein und es gab eine etwas undurchsichtige Rangelei. Ein Tisch und mehrere Mülleimer flogen, jedoch traf nichts sein Ziel. Dann trennten sich die Gruppen, ohne dass es größere Verletzungen gegeben hätte.
Wenig später traf die Polizei ein, war aber zu spät dran. Barry erzählte mir dann ein paar Anekdoten von Barschlägereien in Schottland und wir tranken auf den Schreck hin erstmal noch ein weiteres Bier.
15.10.2009
100 Tage Luca
14.10.2009
Young Scientist Projekt
ging es zum zuständigen Büro. Dort wollte man von alldem jedoch gar nichts wissen und händigte mir alle Unterlagen einfach so aus. Aber wehe wenn ich nur ein Dokument nicht dabei gehabt hätte, dann wollen sie immer genau das Ding sehen
07.10.2009
Ferien
05.10.2009
Nach Wuhan und zurück nach Deutschland
29.09.2009
Deutsche Botschaft und Himmelstempel
28.09.2009
Sommerpalast
Danach gingen wir noch gut im South Beauty Essen. Das Restaurant kenne ich noch vom ISPRS-Kongress und wir haben es auf Anhieb gefunden. Ich hatte nur vergessen, dass das Essen dort relativ scharf ist.
27.09.2009
Verbotene Stadt
In der Verbotenen Stadt war es dann vergleichsweise leer. Wir schlenderten herum, bis zur Aufforderung das Gelände zu verlassen, bevor das Museum schließt. Danach hatten wir noch etwas Probleme ein Taxi zu finden, aber schließlich schafften wir es doch alle zurück ins Hotel.
26.09.2009
Nach Peking
In Peking warten meine Mutter und mein Bruder schon auf uns. Sie sind schon um ca. 6:00 Uhr gelandet. Zusammen fahren wir dann ins Hotel. Danach geht es zu Ralf, er leiht uns einen Kinderwagen für die nächsten Tage. Dann geht es zum Platz des Himmlischen Friedens. Unsere Taxen werden getrennt, so dass wir uns erst suchen und finden müssen. Gar nicht so einfach. Danach essen wir Pekingente und versuchen dann ein Taxi nach Hause zu nehmen. Leider darf kein Taxi hier halten, so dass wir ein gutes Stück zu Fuß gehen müssen, bis wir endlich ein Taxi zurück ins Hotel nehmen können. Unterwegs bilden sich immer wieder Grüppchen um Lucas Kinderwagen und die Leute sind ganz vernarrt in ihn und sein volles Haar.
25.09.2009
Workshop zu Ende
19.09.2009
Der Workshop kommt näher
15.09.2009
Beschäftigt
Ansonsten begann die heiße Phase der Vorbereitungen zu unserem Deutsch-Chinesischen Workshop und für den Familienbesuch. Alles in allem ist die Zeit recht knapp.
Die neuen Studenten sind da und marschieren nun den ganzen Tag vor meinem Büro auf- und ab. Füxe! Seit gestern gibt es auch wieder Kaffeepause, eine gute Gelegenheit mit den Kollegen zu tratschen und an meinem Chinesisch zu arbeiten. A propos, heute ging es auf die Unikasse, da ich eine Frage zur Abrechnung ausländischer Rechnungen hatte. Ich nahm mir eine Studentin als Übersetzerin mit, doch die Gute blieb arbeitslos. Ich hab das Ganze auf Chinesisch mit der dortigen Mitarbeiterin geklärt. Ging recht problemlos. Da war ich nachher ziemlich überrascht und auch etwas stolz.
06.09.2009
Veikko ist zurück
Vorbereitungen
22.08.2009
Kapitalistenausbeuter
Die gute Frau ist aber keineswegs arm, im Gegenteil. Sie und ihr Mann haben einige Eigentumswohnungen die sie vermieten. Dadurch allein verdienen sie pro Monat schon mehr als ich. Außerdem verdient ihr Mann ja auch noch Geld. Die Baustelle auf der sie nachmittags schuftet ist übrigens eine dieser Eigentumswohnungen die sie derzeit in Eigenregie renovieren. Handwerker sind ja zu teuer.
Warum tut sich die Frau, der man ihr gutes Einkommen nicht gleich ansieht, dass eigentlich an? Warum putzt sie in der Computercity und kocht für uns? Ihre Antwort: sie hat doch einen Sohn und der braucht später viel Geld (Studium, Auto, Eigentumswohnung, Hochzeit, usw.). Ich glaube wir müssen auch schonmal anfangen mit sparen.
19.08.2009
Zombie-Science
When Zombies Attack: Mathematical Modeling of an Outbeak of Zombie Infection
Irgendwie muss ich es schaffen das Paper in einem meiner Paper zu zitieren.
18.08.2009
Wieder beim Babyschwimmen
17.08.2009
Wochenende
12.08.2009
Luca geht schwimmen
Endlich VPN
11.08.2009
Krankenhaus (schon wieder)
Während seine Mami untersucht wurde passte ich dann auf ihn auf. Luca mag es jedoch nicht wenn Papi sitzt, nein dass darf nur die Mami. Papa muss ihn tragen bis er einschläft. So schlenderte ich also durch die Gänge, ein quengelndes Baby im Arm und zig Ärzte und Schwestern mit guten Ratschlägen um mich herum. Da ihn jede mal halten wollte, kam er natürlich auch nicht zum schlafen. Letztlich war er aber doch recht brav und schlief dann ein.
Wenn man es als Ausländer in China (v.a. in Städten mit wenig Ausländern wie Wuhan) schon gewohnt ist, dass einem die Leute hinterherschauen, dann ist das kein Vergleich zu dem "Superstar"-Status eines Ausländerbabies in China. Er ist nicht blond, sonst wären die Leute ganz aus dem Häuschen, aber wo auch immer wir hingehen, alle Blicke sind auf ihn gerichtet.
07.08.2009
ManYue mit den Kollegen
06.08.2009
Krebs
Die Operation selbst hat ca. 5000 Euro gekostet, Geld dass die Familie nicht auf der hohen Kante hatte und eine Krankenversicherung war nicht vorhanden. Das Geld kam von den Verwandten, also auch von uns. Jeder gibt ein bisschen und es wird im Laufe der Zeit zurückgezahlt, in dem
Fall ist die Familie gezwungen eine Wohnung zu verkaufen. Dank des Geldes der Familie können sie sich damit jedoch Zeit lassen.
03.08.2009
Mal wieder ins Krankenhaus
Gelegenheit hatten Luca zu sehen.
Sonntag gingen Luca mit Oma und Opa spazieren und offensichtlich meinten einige der Spaziergänger, dass Luca ja noch sehr Gelb sei, seine Baby-Gelbsucht ja gar nicht abheilen würde, bei ihrem Enkel alles viel schneller ginge, usw. Verunsichert gingen wir dann mit ihm
ins Krankenhaus. Aber der Arzt meinte, dass sei schon OK. Interessanterweise fügte er hinzu, dass dies bei "Mixed-Babies" üblich sei. Keine Ahnung, ob das stimmt. Zur Messung der Gelbfärbung ging es dann zur Neugeborenenabteilung. Die Schwestern dort, die ja nun jeden
Tag mit Babies zu tun haben, waren gleich völlig vernarrt in Luca. Er sei ja supersüß und goldig. Jede der Schwestern wollte ihn ein bisschen tragen. Wir mussten also warten, bis alle Schwestern ihn einmal geknuddelt hatten, dann gaben sie ihn an uns zurück. Er ist
noch leicht gelblich, aber kein Grund zur Sorge. Er solle mehr in die Sonne und viel Wasser trinken.
30.07.2009
Spritze und Umzug
doch einiges zusammen. Den Umzug hat er jedoch größtenteils verschlafen und auch sonst ganz gut verkraftet. Es war ihm schlicht egal.
Die Wohnung war jedoch ziemlich schmutzig, wir waren ja schließlich auch seit fast zwei Monaten kaum mehr dort. Deswegen haben wir auch eine Putzfrau kommen lassen, die erstmal richtig sauber gemacht hat. Ab heute kommt dann noch eine Kochhilfe, die uns etwas unterstützt und
Jingjin das kochen abnimmt. Jetzt kann ich endlich bei Diskussionen mit anderen Ex-Pats mitreden und wir können zukünftig gemeinsam über unsere Ayis schimpfen.
27.07.2009
Man Yue
eingeladen, denn die Schwiegereltern wohnen doch etwas weiter weg. Auch so hatten wir uns um mehr als 30 Gäste zu kümmern.
Es war auch Lucas erster Ausflug und er hat die ganze Aufregung um ihn ziemlich locker überstanden. Natürlich war er der Star und auch die Angestellten des Restaurants drängelten sich um sein Bettchen. Wir haben die Gäste in zwei Räume aufgeteilt, einerseits weil das
Restaurant ansonsten einfach nicht genug Platz bot, andererseits aber auch um Raucher und Nichtraucher/Baby zu trennen.
24.07.2009
Sonnenfinsternis und Trip nach Peking
Jingjin kommen ursprünglich aus Huangpi, einem kleinen Ort in der Nähe von Wuhan. Wie sich herausstellt, kommt auch ein Großteil der anwesenden Polizisten von dort und so ist die Freude groß.
Die Sonnenfinsternis selbst war fantastisch und wir hatten in Wuhan das Glück, das kaum eine Wolke am Himmel war. Es ist wirklich ein fantastisches Ereignis. Danach ging es dann gleich mit dem Flieger nach Peking. Dort traf ich dann meinen Prof, der von der Projektpräsentation bei der NSFC zurückkam. Leider wurde unser Projekt nicht genehmigt, aber wir haben wohl gute Chancen, wenn wir es nächstes Jahr wieder versuchen und noch den einen oder anderen
Änderungswunsch einbauen. Nach unserem gemeinsamen Meeting ging ich dann noch mit Ralf Essen und lecker Erdinger Hefeweizen trinken. Wir tauschten uns über unseren Nachwuchs aus. Sein Fahrer brachte mich dann zurück zum Flughafen.
Leider hatte aber mein Flieger Verspätung. Nicht nur mein Flieger, sondern eigentlich alle Maschinen. Ein Starkregenereignis am nachmittag hat den Flughafenbetrieb ins Schleudern gebracht. Alle Maschinen hatten ca. 4 Stunden Verspätung, manche fielen komplett aus.
Mit mir wartete Emad, ein Student aus Palästina, den ich schon seit meinem ersten Besuch in Wuhan kenne. Er muss am 31. zurück. Sein Studium ist beendet und sein Visum läuft aus. Er hat zwar keine große Lust nach Palästina zurückzukehren, aber er hat auch kaum eine andere
Chance.
Unsere Maschine startet schließlich, mit 4 Stunden Verspätung, um ca. 02:30 und wir landen gegen 4:30 morgens in Wuhan. Um diese Zeit gibt es aber kein Taxi mehr am Flughafen. Mir bleibt nichts anderes übrig als mit dem Flughafenbus zurück in die Stadt zu fahren und dort
umzusteigen. Kurz vor 6:00 bin ich dann endlich zu Hause, doch Luca denkt gar nicht daran mich schlafen zu lassen. Er heult schon fast die ganze Nacht, und hält dann auch mich noch einige Zeit wach. An Arbeit war dann auch nicht mehr zu denken.
20.07.2009
Wuhan und Hubei sind immer mit dabei
Staatsdiener, der im Auftrag seiner Stadt gefallen ist. Dining and Wining ist allerdings nicht nur in Wuhan verbreitet und wer Beamter werden will, der sollte auch einiges vertragen können. Sonst kann es hier schwierig werden seine Beziehungen aufzubauen. An der Uni ist dem allerdings nicht so. Wir trinken nur sehr selten Schnapps, meistens gibt es bei offiziellen Anlässen Bier oder Wein. Für manche Studenten ist das allerdings oftmals auch schon genug.
18.07.2009
Hitzewelle
verlassen. Die nächsten Tage bleibt es heiß.
Nächste Woche werde ich nun doch nicht nach Peking fahren. Der Prof. fährt alleine, da wir ihn beim Vortrag sowieso nicht begleiten können. Mir ist das ganz Recht, ich hatte sowieso keine große Lust vier Tage in Peking zu verbringen. Außerdem ist am 22. totale Sonnenfinsternis in Wuhan, nicht aber in Peking. Das will ich mir nicht entgehen lassen.
16.07.2009
Verkehrsbehinderungen
verursacht hat, sondern eine Gruppe von Demonstranten. Es ist schwer zu sagen, wieviel Menschen demonstriert haben. Ich nehme an, dass ca. 20-30 aktiv beteiligt waren. Der große Teil (vielleicht 100-200) erschienen mir als Schaulustige. Um was es bei dem Protest ging kann
ich leider nicht sagen. Ich kann den Demonstranten für zukünftige Proteste daher nur empfehlen ihre Schilder in die Höhe zu halten und nicht auf den Boden zu legen. Das würde helfen.
Vielleicht 10 Streifenpolizisten waren bemüht die Gruppe von der Straße zu drängen. Sie waren, sofern mein kurzer Blick aus dem Bus eine Beurteilung zulässt, deutlich überfordert. Zahlenmäßig unterlegen und ohne Ausrüstung konnten sie nur hin- und wieder etwas Platz
schaffen. Als der Bus letztlich durchkam, stand er kurz darauf schon im nächsten Verkehrsstau, diesmal wohl der übliche Berufsverkehr. Insgesamt habe ich heute fast 3 Stunden gebraucht.
13.07.2009
Key Development Program
20 Minuten das Projekt für Laien verständlich darzustellen.
Zu Hause ist auch alles in Ordnung. Luca geht es gut. Er schläft auch schon etwas länger und gönnt uns so größere Pausen zwischen der Fütterungszeit.
03.07.2009
Nach Hause
verbringen, in der Hoffnung, dass die Schwiegereltern etwas mithelfen können, in dieser stressigen Zeit.
01.07.2009
Die ersten Tage mit Luca
es, als Luca von der Flasche auf die Brust umgestillt wurde. Er wollte nämlich nicht. Luca liebt seine Flasche. Es bedurfte der Hilfe einer weiteren Ayi, Spezialistin auf dem Gebiet und auf dem Gebiet der Brustpflege. Darauf werde ich hier jedoch nicht näher eingehen.
Es dauerte ein Weilchen bis er die Umstellung akzeptierte und es flossen reichlich Babytränen. Heute ist er jedoch schon wieder friedlich. Er hat aber seinen eigenen Kopf und kann ganz schön
dickköpfig sein. Während der Probleme mit dem umstillen nervten die Krankenschwestern etwas. Das Krankenhaus hat eine Vereinbarung mit einer anderen Firma, doch unsere Ayi kam von der Konkurrenz. Die Schwestern wollten Jingjin überzeugen zu wechseln und verunsicherten
uns. Letztlich blieben wir jedoch dabei und sie hat wirklich einen guten Job gemacht. Es hat zwar etwas gedauert, aber jetzt sind Luca und seine Mama zufrieden.
Die Geburt von Luca
Dort wurde Jingjin erstmal untersucht und wir bezogen unser Zimmer. Der Abstand zwischen den Wehen wurde immer kürzer und die Wehen immer schmerzhafter. Doch es sollte noch bis zum nächsten Morgen dauern, bis Jingjin endlich in den Kreissaal gebracht wurde. Ich musste draußen warten. Jingjins Mutter und Vater trafen kurz darauf ein und wir warteten gemeinsam. Doch Jingjin war noch nicht soweit und die Ärztin wies sie an etwas zu gehen. Danach ging es zurück in den Kreissaal. Kurz darauf wurde ich hineingerufen. Da das Fruchtwasser verunreinigt
war empfahlen die Ärzte einen Kaiserschnitt und wir stimmten zu.
Kurz darauf kam Luca auf die Welt. Er wurde dann untersucht und ich musste eine Vielzahl von Dokumenten unterschreiben, ohne eigentlich zu verstehen was ich da unterschreibe. Vermutlich habe ich auch eine neue Waschmaschine gekauft :) Daraufhin kam auch schon Jingjin aus dem OP. Mutter und Kind waren wohlauf.
Nachmittags kam dann die Ayi. In dem Fall die Ayi, die sich für einen Monat um Mutter und Kind kümmern wird. Sie hat einen anstrengenden Job, denn sie kümmert sich Tag- und Nacht um Mutter und Kind. Ohne sie wären wir aufgeschmissen. Nicht nur, dass sie uns viel Arbeit abnimmt, sie erklärt auch die richtige Babypflege.
Luca an seinem ersten Tag
25.06.2009
Great Firewall
22.06.2009
Auf den letzten Drücker
Wissenschaftskooperation bewerben. Da er und einige Kollegen am Sonntag, also gestern, nach Spanien aufbrachen, mailte er zurück, dass wir das zeitlich nicht schaffen können. Ein Telefongespräch am Donnerstagabend änderte dann die Situation, denn es handelt sich nicht
um eine offene Ausschreibung, sondern wir wurden gezielt eingeladen. Also hieß es Freitag und Samstag den Antrag schreiben. Es ging nur um einen Vorantrag, sozusagen eine Bewerbung, dass man sich später bewerben darf. Aber mein Kollege war gut zwei Tage beschäftigt. Heute
habe ich das Ding dann ausgehändigt, die Kollegen sind ja schon in Spanien. Ein vernünftiger Antrag kommt so kurzfristig natürlich nicht zu Stande.
20.06.2009
Das Danwei-Prinzip
Oberstufe. Der Leistungsdruck fällt dahingegen an der Uni vergleichsweise gering ist, weswegen die meisten Selbstmorde an der Uni auf Liebeskummer zurück gehen, Ausnahmen gibt es allerdings auch zahlreiche, denn wer seinen Master oder PhD machen will, steht ebenfalls unter gehörigem Prüfungsdruck.
Der Selbstmord hat aber auch Auswirkungen auf das Institut, das nun in Gefahr ist dieses Jahr vergleichsweise schlecht evaluiert zu werden. Ja, das Institut ist natürlich verantwortlich, wenn einer der Studenten sich umbringt. Der Grund ist das Danwei-Prinzip. Die Danwei ist die Firma, aber oft (früher nahezu ausschließlich) auch der Wohnort. Sie, die Danwei, ist verantwortlich für das Wohlergehen der Mitglieder. Sie sorgt für die Gesundheitsfürsorge, Rente, usw. und dient auch als Einwohnermeldeamt. Meine Danwei, die Wuhan University, fragt regelmäßig nach Jingjins Schwangerschaftsverlauf. Früher waren die Danweis noch weit mächtiger und mussten z.B. um Erlaubnis gefragt werden wenn man heiraten wollte.
Eine gute Danwei zu haben ist oft wichtiger als einen guten Job. Ich kann mich in der Hinsicht nicht beschweren, die Wuhan University gehört sicherlich zu den besten Danweis in Wuhan, wie ganz allgemein Unis im Normalfall gute Danweis sind. Im Zuge der Reformen verlieren
die Danweis zunehmend an Bedeutung. Aber, insbesondere in Staatsbetrieben und natürlich auch an Universitäten, ist das Danwei-Prinzip immer noch dominierend. Deswegen ist das Institut eben verantwortlich für seine Studenten und wenn sich einer umbringt oder zu Tode säuft, dann wird auch das Institut bestraft. An einer deutschen Uni unvorstellbar, hier aber normal. Dann hoffen wir mal, dass sich meine Studenten diesen Sommer nicht so oft umbringen.
12.06.2009
Bus fahren
letztlich weiter zu fahren, natürlich zum Unmut der anderen Passagiere. Der Renitente wollte partout nicht den Bus verlassen. Die Fahrerin ließ sich erweichen und fuhr weiter, doch der Passagier pöbelte weiter. Die Fahrerin ist, wie in Wuhan üblich, natürlich nicht auf den Mund gefallen und ein neuer Streit entbrannte. Als auch noch Handgreiflichkeiten drohten, gingen einige der Passagiere dazwischen, doch der verbale Streit ebbte nicht ab. Schließlich entschied sich die Busfahrerin anzuhalten und die Polizei zu rufen. Wir anderen Passagiere durften warten. Der nächste Bus der gleichen Linie war natürlich überfüllt und ich wollte mir gerade ein Taxi holen, da erschien auch schon die Polizei. Der angetrunkene Passagier wurde aus dem Bus begleitet und wir konnten weiterfahren, oder besser rasen, denn die Fahrerin war nach dem Streit etwas aggresiv in ihrem Fahrstil.
Sonst gibt es nicht viel Neues. Jingjin ist wohlauf und auch ihrer Mutter geht es besser.
08.06.2009
GaoKao
Twitter und Flickr sind wieder zugänglich, Blogger ist allerdings immer noch gesperrt.
Wochenende
lecker. Gestern war ich dann mit Jingjin einkaufen. Ihrer Mutter geht es zwar täglich besser, aber fürs shoppen ist sie noch nicht fit genug, deshalb musste ich mit. Danach haben wir uns beim koreanischen BBQ gestärkt.
Die beste Erfindung, die mir die ansonsten doch recht langweilige Zeit im Hause der Schwiegereltern vertreibt, ist iTudou. Mit iTudou, von www.tudou.com, dem chinesischen Pendant zu Youtube, kann man sich die Filme nicht nur auf den PC herunterladen, sondern auch gleich in verschiedene mobile Formate konvertieren lassen. Jetzt kann ich regelmäßig mobil auf meinem Handy Serien und Filme gucken. Echt genial.
04.06.2009
Antrag abgegeben
trinken.
Geiselnahme an der Wuhan University
Von der ganzen Aktion habe ich natürlich nichts mitbekommen, bzw. es erst aus der Zeitung erfahren. Das Verwaltungsgebäude ist recht weit weg, allerdings bin ich dort auch regelmäßig.
02.06.2009
Twitter und Flickr gesperrt
Im Krankenhaus
bin ziemlich sicher, dass ich beinahe das Opfer von Taschendieben wurde und nur mit Glück meinen Geldbeutel zurück bekam.
Im Krankenhaus mussten Jingjin eine Reihe von Untersuchungen über sich ergehen lassen und ich durfte die ganze Zeit warten. Mittags waren wir dann fertig und alle Untersuchungsergebnisse waren OK.
Seit Sonntag wohnen wir wieder bei den Schwiegereltern, damit jemand tagsüber auf Jingjin aufpassen kann und Jingjin im Gegenzug auch auf ihre Mutter aufpassen kann, die in der Zwischenzeit wieder zu Hause ist. Für mich bedeutet dies, dass mein Weg zur Arbeit nun deutlich länger dauert und ich immer erst spät nach Hause komme.
30.05.2009
Masterprüfung
Dragon Boat Festival
Gastgeschenk ab.
27.05.2009
JURSE Konferenz und Internetsperren
Veranstaltung. So sind Ralf, Daniele und ich nach dem Konferenzdinner noch ins Paulaner-Bierhaus gefahren. Die halbe kostet dort gepflegte 8 Euro und der Laden war voll, obwohl es ein Dienstagabend war. Das ist eine Gelddruckmaschine.
Neben der Konferenz und den dazugehörigen Mittag- und Abendessen, nutzte ich die Gelegenheit Brian zu treffen, der nur ca. 5 Gehminuten von Konferenzort wohnt.
Leider ist derzeit blogger.com in China gesperrt. Bei bisherigen Sperrmaßnahmen war immer nur blogspot.com betroffen, so dass man Blogbeiträge schreiben, aber nicht lesen konnte. Daher bin ich gezwungen über Umwege zu bloggen.
14.05.2009
Es geht aufwärts
Auch im Krankenhaus ist es immer turbulent und renao. Das Zimmer der Schwiegermutter, obwohl bis dahin Einzelzimmer, ist immer voll. Verwandte und Freunde kommen und gehen und es ist ein ziemlicher Trubel. Auch außerhalb ist immer was los. Wenn neue Verletzte eingeliefert werden, dann gehen immer alle ungeniert gucken was denn so passiert ist. Privatsphäre ist unbekannt.
12.05.2009
Der Unfall
Nach der dort erfolgten Notoperation war sie beinahe eine Woche ohne Bewußtsein. Dafür hat sie sich seitdem sehr gut erholt. Der Unfall ist nun fast zwei Wochen her. Sie ist zwar noch schwach, aber es geht ihr von Tag zu Tag besser. Sie spricht und ißt auch wieder. Wir hoffen jetzt alle, dass sie sich schnell und vor allem ganz erholt.
Die Kosten für die Operation und den Krankenhausaufenthalt trägt übrigens, wie es sich gehört, der Unfallgegner, bzw. dessen Versicherung.
11.05.2009
Schlechte Nachrichten zum Muttertag
Beim Besuch waren wir dann ziemlich schockiert. Obwohl es ihr schon besser geht, sieht sie doch schlimm aus. Die Haare wurden rasiert und sie hat eine große Narbe auf dem Kopf, die Gottseidank später von den Haaren bedeckt sein wird. Sie ist auch noch ziemlich schwach, aber sie ist nicht mehr auf der Intensivstation und sie ist wach und kann sich unterhalten. Schwiegervater hat eine Hilfksraft eingestellt die sich um sie kümmert, da er ja auch nicht die ganze Zeit im Krankenhaus sein kann. Die Familie ist eigentlich ständig da und bringen etwas zu Essen, da sich die Krankenhäuser in China darum nicht kümmern.
Die ganze Famile wusste Bescheid, nur Jingjin ließ man im dunkeln. Obwohl ich es zwar verstehen kann, da man sie, auf Grund ihres Zustandes, nicht unnötig aufregen wollte. Aber hatte sie es nicht verdient die Wahrheit zu erfahren?
10.05.2009
Unser Nachbar schlägt seine Frau
09.05.2009
Deadline verpasst
Am Freitagmorgen wollte ich mich dann ursprünglich auch in meinem Büro verstecken. Ich fühlte mich ziemlich dämlich und die Sache war mir peinlich. Zur Kaffeepause ruft mich mein Prof. an und sagt, ich solle vorbei kommen. Offensichtlich wussten schon alle von meinem Missgeschick und der Spott der Kollegen war mir sicher, wobei es eher lustig war und ich darüber auch schon einigermaßen lachen konnte. Jedenfalls gab es wohl eine Reihe von Telefonaten zwischen meinem Prof. dem Direktor, der Universitätsleitung und dem NFSC in Beijing. Irgendwie haben meine Chefs es hinbekommen, dass wir den Antrag noch abgeben können. Allerdings muss es heute noch erledigt werden.
Wie immer wenn man etwas am Besten sofort erledigt, sind wir natürlich zunächst mal Essen gegangen. Wir hatten eine Besprechung mit Professoren der Geologischen Universität (keine Ahnung wie der korrekte englische Name lautet, ich bleibe daher bei der chinesischen Kurzform: DiDa). Nach dem Essen hatten wir noch ein Meeting und als das Meeting beendet war, bin ich mit meinem Kollegen Lu zum zuständigen Büro der Wuhan University gefahren. Dort sagt man uns, dass meine Unterlagen unvollständig sind. Es fehle noch ein Formular. Das musste natürlich auf Chinesisch ausgefüllt werden. Der Rest des Antrages war Englisch.
Super. Wir fahren also zurück und Lu muss ruckzuck den Abstract übersetzen. Mein Prof. muss das Formular unterschreiben, wir telefonieren ihn dafür aus einem wichtigen Meeting. Dann geht es wieder zurück in das Büro, doch der zuständige Sachbearbeiter ist natürlich nicht da. Als sein Kollege endlich kommt, zerrinnt schon die Zeit. Diesmal sind die Unterlagen korrekt und wir müssen jetzt noch zum Rektoramt. Dort wird der Antrag mit dem offiziellen Stempel und der Unterschrift des Rektors gestempelt. Ja, von der Unterschrift des Rektors gibt es einen Stempel. Sehr praktisch übrigens und zur Nachahmung empfohlen.
Danach mussten wir die Unterlagen nur noch per Kurier nach Peking schicken, denn die offiziellen Anträge unserer Uni waren ja schon weggeschickt.
Neben dem ganzen Stress und dem riesigen Ärger über meine eigene Dummheit, hatte die ganze Angelegenheit ihr Gutes. Ich habe wirklich gesehen, dass meine Kollegen mich massiv unterstützt haben. Die Chefs haben für mich telefoniert, mein Kollege hat gerackert und einige andere haben mich aufgebaut, z.T. auch mit ein paar lustigen Worten auf meine Kosten. Aber das war sehr schön.
Natürlich fühlt man sich manchmal allein hier, denn ich spreche ja nicht perfekt Chinesisch und verstehe auch nicht alles. Das führt schon zu einer gewissen Ausgrenzung, aber ich habe gemerkt, dass meine Kollegen sich schon für mich einsetzen. Ob der Antrag jetzt letztlich erfolgreich ist oder nicht ist jetzt schon zweitrangig.
03.05.2009
Die schweinische Grippe kommt zu uns
Wie James Fallows berichtet, werden im Moment in China viele Mexikaner unter Quarantäne gestellt, unabhängig davon ob sie in letzter Zeit in Mexiko waren. Panik und Idiotie vereint, dass kann ja ein interessanter Sommer werden.
[Update] Die Schwiegermutter ist übrigens nicht wegen einer Grippe im Krankenhaus. Das ganze war eine Lüge um Jingjin nicht unnötig aufzuregen. Wie sich herausstellte hatte sie einen Verkehrsunfall.
30.04.2009
Die Bilder vom Photoshooting
23.04.2009
Photoshooting
17.04.2009
Handy gestohlen
15.04.2009
Kaffeepause
13.04.2009
Ostern
09.04.2009
Das versteh wer will
Heute geht es ans kopieren. Zehn Versionen sind abzugeben. Ich habe eine Studentin beauftragt alles zehnmal zu kopieren und habe mich selbst auf den Weg gemacht, um das Deckblatt zu kopieren. Das Deckblatt muss, um alles unnötig kompliziert zu machen, auf einem besonders dicken Papier gedruckt werden. Also geh ich in den Copyshop. Der gute Mann sagt mir, dass würde nicht gehen, er müsse auf dieses Papier drucken und könne nicht kopieren. OK, also geh ich zurück, kopier das pdf-File auf meinen USB-Stick und gehe zurück in den Laden. Jetzt geht es nicht, da ich pdf verwende, man aber an dem Dokument etwas ändern müsse.
Also gehe ich wieder zurück, kopiere das Worddokument auf den Stick und komme wieder. Jetzt ist die Chefin zurück und wurstelt an dem Dokument rum. Sie wechselt auf A3 und kopiert alles auf die rechte Seite. Hätte man zwar auch einfacher machen können, aber OK. Sie druckt es aus und der Drucker frisst das spezielle Papier. Super. Aber der Boss hat auch gleich eine Lösung. Man könnte das ganze doch einfach kopieren. Das klappt wunderbar.
Das sind die Momente, an denen man alle um sich herum für Primaten hält. Das hätte man doch auch sofort machen können. Das Deckblatt auf die rechte Seite eines A3 Blattes zu kopieren ist wahrlich kein Hexenwerk und das hat ja auch sofort geklappt, ganz im Gegensatz zu dem ewigen gewurstel mit Word.
01.04.2009
Zurück aus Peking
27.03.2009
Geld ist anscheinend kein Problem
Gestern hatten wir bis um 21:00 Uhr Seminar, d.h. Studenten tragen ihre Projektfortschritte vor. Eigentlich bedeutet dies furchtbar schlechte Powerpointpräsentationen auf Chinesisch. Während ich also vor mich hinträume entdecke ich vier riesige neue Projektoren an der Decke unseres Meetingraumes. Die Jungs haben tatsächlich 3D Projektoren in unseren kleinen Meetingraum eingebaut. Offensichtlich war gegen Ende des Jahres noch Geld da, dass kurzerhand verpulvert werden musste. Mir wär zwar etwas besseres eingefallen, zumal wir ja schon ein 3D-Kino haben welches auch kaum benutzt wird, aber beeindruckend ist das schon. Geldmittel sind hier manchmal sogar im Überfluss vorhanden.
23.03.2009
Augenarzt
22.03.2009
Hochzeit
Die Hochzeit selbst war riesig. 450 Gäste im teuren Ramadan Hotel. Ein Moderator von Hubei TV gab den Host der Hochzeit und lieferte eine gute Show ab. Zu Essen gab es leider zu wenig. Auch ließ das junge Ehepaar auf seiner Begrüßungsrunde bei den Gästen die Tische der Seite der Braut weitgehend aus. Ja, man kann sich in China einiges an "Gesicht" durch eine teure Hochzeit kaufen, aber Stil und formvollendete "Gesichtswahrung" kann man sich auch in China nicht kaufen.
21.03.2009
2. DAAD Alumnitreffen
Bei den Alumnitreffen hat man die großartige Gelegenheit Leute aus den unterschiedlichsten Bereicehn kennenzulernen. Von freischaffenden Künstlern über Universitätsmitarbeiter bis hin zu Consultants und Geschäftsführern ist alles vertreten. Von alt bis jung und aus einer Vielzahl höchsts unterschiedlicher Branchen. Das ermöglicht wirklich interessante Gespräche und ich unterhielt mich mit möglichst vielen unterschiedlichen Typen.
20.03.2009
Auf nach Peking
Nachmittags ließ ich dann Wuhan als neuen Wohnort in meinem Pass eintragen. Dafür musste ich relativ lange warten, so dass es im Nachhinein die Mühe kaum wert war. Danach hatte ich ein Meeting mit Ralf und wir klärten die wichtigsten geschäftlichen Punkte bei einer Tasse Kaffee. Wir verabredeten uns auch gleich zum Abendessen und ich hatte die Gelegenheit seine bezaubernde Frau kennenzulernen. Im Drei Kronen Brauhaus gab es leckeres deutsches Bier und leider weniger leckeres und überteuertes Essen.
19.03.2009
Sakurazeit
18.03.2009
Brian zu Besuch
15.03.2009
Auswahlsitzung
Wir hatten auch wirklich gute Studenten zur Auswahl. Studenten die bereits Deutsch als Austauschschüler in Deutschland gelernt haben, Studenten die sich auf die Sitzung vorbereitet hatten und auf die Frage warum sie ausgerechnet in Stuttgart studieren wollten mehr sagen konnten als Mercedes Benz.
Aber wir hatten auch extreme Ausreißer nach unten. Studenten deren Hobby es ist über die Kultur nachzudenken (?), Studenten die ihr Studienfach nicht auf Englisch sagen können geschweige denn auch nur ansatzweise erklären können was sie studieren und eine Studentin die freimütig zugab, dass ihre Mathenote so schlecht war weil sie im Unterricht immer eingeschlafen ist, sie sich jetzt aber verbessert hat, da sie sich jetzt nicht mehr im Unterricht hinsetzt, sondern stehen bleibt.
Dabei waren wir wirklich gnädig. Wenn jemand auf die Frage was GIS ist antwortete: "Something with Geography and Computer", dann galt das als richtige und ausgefeilte Antwort. Sorry Stuttgart, da kommen wieder ein paar Spezialisten auf Euch zu. Die gute Nachricht ist: die Schlimmsten wurden ausgefiltert.
Ich werde jetzt eine kleine Pause machen und meinem neuen Hobby nachgehen: über die Kultur nachdenken. Ach ja, der Spezialist, der übrigens nicht nach Stuttgart kommen wird, hatte zum Schluss auch noch eine gute Frage an uns. Als letztes dürfen die Studenten fragen stellen und seine Frage war: "How can I get more courageous!". Nun sind wir zwar keine Lebensberater und die Frage war auch reichlich unpassend, doch ich hatte auch eine Antwort für ihn: "Get a hobby!"
Vorlesung an der Dida
11.03.2009
Dating in China
Die Partnersuche ist aber oft materialistisch. Eine Wohnung ist fast schon ein muss, wobei es meist so ist, dass die Eltern die Anzahlung übernehmen und das frisch verheiratete Paar die Kreditraten. Dies ist oft billger als die Mietzahlungen und war in den letzten Jahren, dank damals ständig steigender Wohnungspreise, ein gutes Geschäft. Es ist die Aufgabe des Mannes für eine Wohnung zu sorgen, wobei Jingjins Schwiegereltern die neue Wohnung außerhalb Wuhans durchaus auch mit dem Hintergedanken gekauft haben im Notfall eine Wohnung für die Tochter zu haben.
Weiterhin wichtig sind ein guter Job und nach Möglichkeit ein Auto, das als Statussymbol dient. Dabei ist es zweitrangig was für ein Auto. Wie im Film beschrieben ist es für großgewachsenen, gutsituierte und v.a. für hochgebildete Frauen in China schwierig einen Mann zu finden. Dieses Phänomen ist allerdings auch in Deutschland bekannt. In China ist es wahrscheinlich noch schwieriger, was allerdings weniger an den Frauen liegt, sondern eher an den empfindlichen Egos der Männer.
10.03.2009
Stern Fotostrecke featuring Wuhan
08.03.2009
Wochenrückblick
Deutschland und China gemeinsam in Bewegung (DuC) kommt Ende des Jahres nach Wuhan. Zusammen mit Judith hatten wir ein gemeinsames Abendessen mit dem Projektleiter. Ich werde versuchen einen Workshop im Rahmen von DuC zu organisieren. Mal schauen was daraus wird.
01.03.2009
Nicht-Schwimmer
Abendessen im Blue Sky
27.02.2009
Judith zu Besuch
24.02.2009
Sami kocht
22.02.2009
Jingjins Geburtstag
Heute traf sich Jingjin mit ein paar ihrer Freunde um den Geburtstag nachzufeiern. Der Kuchen blieb noch vom Geburtstagsessen gestern übrig. Jingjins Eltern haben ihr einen schönen Geburtstagskuchen gekauft, aber wir waren gestern alle zu voll um ihn zu esssen.







