Gestern ging Jingjin erneut ins Krankenhaus um ihre Mutter zu besuchen. Dabei erfuhr sie auch mehr Details zum Unfallhergang. Das Elektromoped ihrer Eltern wurde von einem abbiegenden LKW übersehen (toter Winkel) und es kam zum Unfall. Beide landeten unter dem Anhänger. Jingjins leicht verletzter Vater und der Fahrer des LKWs versuchten dann schnellstmöglich ein Taxi anzuhalten. Erst das dritte Taxi war allerdings bereit die Schwerverletzte ins Krankenhaus zu fahren. Die umstehenden Passanten haben nichts unternommen, wie es in China leider üblich ist (siehe auch "The Good Samaritan with Chinese characteristics").
Nach der dort erfolgten Notoperation war sie beinahe eine Woche ohne Bewußtsein. Dafür hat sie sich seitdem sehr gut erholt. Der Unfall ist nun fast zwei Wochen her. Sie ist zwar noch schwach, aber es geht ihr von Tag zu Tag besser. Sie spricht und ißt auch wieder. Wir hoffen jetzt alle, dass sie sich schnell und vor allem ganz erholt.
Die Kosten für die Operation und den Krankenhausaufenthalt trägt übrigens, wie es sich gehört, der Unfallgegner, bzw. dessen Versicherung.
12.05.2009
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