22.06.2009

Auf den letzten Drücker

Dinge auf den letzten Drücker zu erledigen ist hier nicht nur üblich, sondern unvermeidlich. Ein schönes Beispiel war dieses Wochenende. Am Donnerstag erhält mein Chef eine Email von der Verwaltung, man könne sich bis Montagmorgen um ein Programm zur internationalen
Wissenschaftskooperation bewerben. Da er und einige Kollegen am Sonntag, also gestern, nach Spanien aufbrachen, mailte er zurück, dass wir das zeitlich nicht schaffen können. Ein Telefongespräch am Donnerstagabend änderte dann die Situation, denn es handelt sich nicht
um eine offene Ausschreibung, sondern wir wurden gezielt eingeladen. Also hieß es Freitag und Samstag den Antrag schreiben. Es ging nur um einen Vorantrag, sozusagen eine Bewerbung, dass man sich später bewerben darf. Aber mein Kollege war gut zwei Tage beschäftigt. Heute
habe ich das Ding dann ausgehändigt, die Kollegen sind ja schon in Spanien. Ein vernünftiger Antrag kommt so kurzfristig natürlich nicht zu Stande.

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