Es ist angenehm in einem 985-Institut einer 985-Uni zu arbeiten. Was ist 985? 985 ist die Kurzform für die chinesische Exzellenzinitiative die im Mai 98 startete. Die Unis und Institute erhalten großzügige Zuschüsse für 30 Jahre.
Gestern hatten wir bis um 21:00 Uhr Seminar, d.h. Studenten tragen ihre Projektfortschritte vor. Eigentlich bedeutet dies furchtbar schlechte Powerpointpräsentationen auf Chinesisch. Während ich also vor mich hinträume entdecke ich vier riesige neue Projektoren an der Decke unseres Meetingraumes. Die Jungs haben tatsächlich 3D Projektoren in unseren kleinen Meetingraum eingebaut. Offensichtlich war gegen Ende des Jahres noch Geld da, dass kurzerhand verpulvert werden musste. Mir wär zwar etwas besseres eingefallen, zumal wir ja schon ein 3D-Kino haben welches auch kaum benutzt wird, aber beeindruckend ist das schon. Geldmittel sind hier manchmal sogar im Überfluss vorhanden.
27.03.2009
23.03.2009
Augenarzt
Wegen meines Auges gingen wir in die Klinik der Wuhan Universität. Die Augenärztin verordnete ordentlich Antibiotika und es gelang mir diese als Tabletten nehmen zu dürfen, anstatt wieder eine Infusion zu bekommen. Der Krankenhausbesuch und die Medikamente kosteten insgesamt ca. 2 RMB, da die Versicherung der Uni 90% der Kosten trägt. Aber selbst wenn ich 100% zahlen würde, dann wären die Kosten immernoch erträglich. Die Medikamente wirken ziemlich gut und ich bin sicher, dass ich in wenigen Tagen wieder voll auf dem Dampfer bin.
22.03.2009
Hochzeit
Um 5:30 musste ich auschecken und in das vorbestellte Taxi zum Flughafen steigen. Das Tagungshotel ist etwas außerhalb und meine Maschine ging um 7:45 Uhr zurück nach Wuhan. Mit Air China und einem nagelneuen Airbus 321 ging es dann pünktlich zurück. Jingjins Cousine heiratet heute und ich versprach dabeizusein. Allerdings forderte der wenige Schlaf der letzten Tage und eine leichte Entzündung an meinem Auge ihren Tribut. Ich war auf der Hochzeit ziemlich müde. Gottseidank sind chinesische Hochzeiten ja blitzschnell vorbei und ich konnte mich nachmittags ausruhen.
Die Hochzeit selbst war riesig. 450 Gäste im teuren Ramadan Hotel. Ein Moderator von Hubei TV gab den Host der Hochzeit und lieferte eine gute Show ab. Zu Essen gab es leider zu wenig. Auch ließ das junge Ehepaar auf seiner Begrüßungsrunde bei den Gästen die Tische der Seite der Braut weitgehend aus. Ja, man kann sich in China einiges an "Gesicht" durch eine teure Hochzeit kaufen, aber Stil und formvollendete "Gesichtswahrung" kann man sich auch in China nicht kaufen.
Die Hochzeit selbst war riesig. 450 Gäste im teuren Ramadan Hotel. Ein Moderator von Hubei TV gab den Host der Hochzeit und lieferte eine gute Show ab. Zu Essen gab es leider zu wenig. Auch ließ das junge Ehepaar auf seiner Begrüßungsrunde bei den Gästen die Tische der Seite der Braut weitgehend aus. Ja, man kann sich in China einiges an "Gesicht" durch eine teure Hochzeit kaufen, aber Stil und formvollendete "Gesichtswahrung" kann man sich auch in China nicht kaufen.
21.03.2009
2. DAAD Alumnitreffen
Um 10:00 Uhr trafen wir uns bei den Landmark Towers und fuhren dann mit dem vom DAAD gemieteten Bus zum Tagunshotel. Nach dem Mittagessen gab es Vorträge über das Lektorendasein im China der frühen 90iger Jahre verglichen mit heute und einen Vortrag zum Studium in China in den 70ern. Danach eine Kennenlernrunde mit Diskussion zur Alumniarbeit des DAAD. Abends noch zwei weitere Vorträge zu den Themen "Arbeit im IOC während der Olympischen Spiele" und "Nationalismus in chinesischen History-Soaps". Danach Abendessen und Ausklang des Abends beim gemütlichen Beisammensein.
Bei den Alumnitreffen hat man die großartige Gelegenheit Leute aus den unterschiedlichsten Bereicehn kennenzulernen. Von freischaffenden Künstlern über Universitätsmitarbeiter bis hin zu Consultants und Geschäftsführern ist alles vertreten. Von alt bis jung und aus einer Vielzahl höchsts unterschiedlicher Branchen. Das ermöglicht wirklich interessante Gespräche und ich unterhielt mich mit möglichst vielen unterschiedlichen Typen.
Bei den Alumnitreffen hat man die großartige Gelegenheit Leute aus den unterschiedlichsten Bereicehn kennenzulernen. Von freischaffenden Künstlern über Universitätsmitarbeiter bis hin zu Consultants und Geschäftsführern ist alles vertreten. Von alt bis jung und aus einer Vielzahl höchsts unterschiedlicher Branchen. Das ermöglicht wirklich interessante Gespräche und ich unterhielt mich mit möglichst vielen unterschiedlichen Typen.
20.03.2009
Auf nach Peking
Mit der ersten Maschine ging es am morgen nach Peking. Dort fuhr ich schnurrstracks zur Deutschen Botschaft und lies mich über die bürokratischen Hürden einer Geburt in China beraten. Die Botschaft hat eine homepage mit einem sehr guten FAQ, aber einige Details konnte ich so sehr schnell klären. Nachmittags musste ich erneut zur Botschaft, da Deutsche Pässe nur am nachmittag bearbeitet werden, Konsularfragen jedoch vormittags. Ich nutzte die Zeit dazu im Hotel einzuchecken.
Nachmittags ließ ich dann Wuhan als neuen Wohnort in meinem Pass eintragen. Dafür musste ich relativ lange warten, so dass es im Nachhinein die Mühe kaum wert war. Danach hatte ich ein Meeting mit Ralf und wir klärten die wichtigsten geschäftlichen Punkte bei einer Tasse Kaffee. Wir verabredeten uns auch gleich zum Abendessen und ich hatte die Gelegenheit seine bezaubernde Frau kennenzulernen. Im Drei Kronen Brauhaus gab es leckeres deutsches Bier und leider weniger leckeres und überteuertes Essen.
Nachmittags ließ ich dann Wuhan als neuen Wohnort in meinem Pass eintragen. Dafür musste ich relativ lange warten, so dass es im Nachhinein die Mühe kaum wert war. Danach hatte ich ein Meeting mit Ralf und wir klärten die wichtigsten geschäftlichen Punkte bei einer Tasse Kaffee. Wir verabredeten uns auch gleich zum Abendessen und ich hatte die Gelegenheit seine bezaubernde Frau kennenzulernen. Im Drei Kronen Brauhaus gab es leckeres deutsches Bier und leider weniger leckeres und überteuertes Essen.
19.03.2009
Sakurazeit
Es ist wieder soweit: die Sakurabäume erblühen in der Uni. Daher muss man nun Eintritt zahlen wenn man die Uni betreten will. Wir leben zwar in der Uni und ich habe auch keine Probleme dies klarzumachen, aber Jingjin hat eigentlich nichts womit sie dies nachweisen kann. Bislang gab es zwar noch keine Probleme und selbst Jingjins Mutter wurde nicht davon abgehalten die Uni zu betreten, aber letztlich ist es nur eine Frage der Zeit bis ein übereifriger Jungwachmann einmal genauer nachfragt. Übrigens ergibt sich hier auch gleich ein Geheimtipp für diejenigen Besucher, die sich das Eintrittsgeld von immerhin einem Euro sparen wollen: am Besten betritt man die Uni durch ein kleines Tor nahe dem Wohnviertel, wobei es hilfreich ist Einkaufstüten zu tragen und evtl. vorhandene Fotoapparate zu verstecken.
18.03.2009
Brian zu Besuch
Brian musste zurück nach Hubei kommen um sein Visum verlängern zu lassen. Ein kurzer Zwischenstop führt ihn dabei nach Wuhan, Zeit genug für gemeinsames Abendessen gestern und heute. China hat anscheinend die Visa-Richtlinien wieder deutlich gelockert. Brian hat sein Visum leicht überzogen, musste diesmal aber nichtmal Strafe zahlen, während im das letzte Mal die Abschiebung angedroht wurde. Die Strafe pro Tag über dem Visum wurde auch von 500 RMB auf 100 RMB gesenkt und es scheint so, als ist man nun bemüht die ausländischen "Experten" zu halten, anstatt sie so schnell wie möglich loszuwerden, wie es kurz vor und während der Olympischen Spiele üblich war.
15.03.2009
Auswahlsitzung
Freitag und Samstag half ich der Uni Stuttgart bei der Auswahl der Studenten die, aus der Wuhan Universität kommen und dieses Jahr nach Stuttgart kommen um dort zu studieren. Von den extrem schwachen Leistungen der Studenten war ich anfangs dann doch überrascht. Einige, insbesondere aus meinem Fachbereich, hatten überhaupt keine Ahnung was sie studieren, kein Berufsbild und sich das Studienfach auch nicht freiwillig ausgesucht. Wenn ein Student, auch wenn er erst im ersten Semester ist, nicht erklären kann was er studiert, dann ist das schon ernüchternd.
Wir hatten auch wirklich gute Studenten zur Auswahl. Studenten die bereits Deutsch als Austauschschüler in Deutschland gelernt haben, Studenten die sich auf die Sitzung vorbereitet hatten und auf die Frage warum sie ausgerechnet in Stuttgart studieren wollten mehr sagen konnten als Mercedes Benz.
Aber wir hatten auch extreme Ausreißer nach unten. Studenten deren Hobby es ist über die Kultur nachzudenken (?), Studenten die ihr Studienfach nicht auf Englisch sagen können geschweige denn auch nur ansatzweise erklären können was sie studieren und eine Studentin die freimütig zugab, dass ihre Mathenote so schlecht war weil sie im Unterricht immer eingeschlafen ist, sie sich jetzt aber verbessert hat, da sie sich jetzt nicht mehr im Unterricht hinsetzt, sondern stehen bleibt.
Dabei waren wir wirklich gnädig. Wenn jemand auf die Frage was GIS ist antwortete: "Something with Geography and Computer", dann galt das als richtige und ausgefeilte Antwort. Sorry Stuttgart, da kommen wieder ein paar Spezialisten auf Euch zu. Die gute Nachricht ist: die Schlimmsten wurden ausgefiltert.
Ich werde jetzt eine kleine Pause machen und meinem neuen Hobby nachgehen: über die Kultur nachdenken. Ach ja, der Spezialist, der übrigens nicht nach Stuttgart kommen wird, hatte zum Schluss auch noch eine gute Frage an uns. Als letztes dürfen die Studenten fragen stellen und seine Frage war: "How can I get more courageous!". Nun sind wir zwar keine Lebensberater und die Frage war auch reichlich unpassend, doch ich hatte auch eine Antwort für ihn: "Get a hobby!"
Wir hatten auch wirklich gute Studenten zur Auswahl. Studenten die bereits Deutsch als Austauschschüler in Deutschland gelernt haben, Studenten die sich auf die Sitzung vorbereitet hatten und auf die Frage warum sie ausgerechnet in Stuttgart studieren wollten mehr sagen konnten als Mercedes Benz.
Aber wir hatten auch extreme Ausreißer nach unten. Studenten deren Hobby es ist über die Kultur nachzudenken (?), Studenten die ihr Studienfach nicht auf Englisch sagen können geschweige denn auch nur ansatzweise erklären können was sie studieren und eine Studentin die freimütig zugab, dass ihre Mathenote so schlecht war weil sie im Unterricht immer eingeschlafen ist, sie sich jetzt aber verbessert hat, da sie sich jetzt nicht mehr im Unterricht hinsetzt, sondern stehen bleibt.
Dabei waren wir wirklich gnädig. Wenn jemand auf die Frage was GIS ist antwortete: "Something with Geography and Computer", dann galt das als richtige und ausgefeilte Antwort. Sorry Stuttgart, da kommen wieder ein paar Spezialisten auf Euch zu. Die gute Nachricht ist: die Schlimmsten wurden ausgefiltert.
Ich werde jetzt eine kleine Pause machen und meinem neuen Hobby nachgehen: über die Kultur nachdenken. Ach ja, der Spezialist, der übrigens nicht nach Stuttgart kommen wird, hatte zum Schluss auch noch eine gute Frage an uns. Als letztes dürfen die Studenten fragen stellen und seine Frage war: "How can I get more courageous!". Nun sind wir zwar keine Lebensberater und die Frage war auch reichlich unpassend, doch ich hatte auch eine Antwort für ihn: "Get a hobby!"
Vorlesung an der Dida
Am Freitag hielt ich eine Vorlesung an der Universität der Geowissenschaften (DiDa) in Wuhan. Da ich keine Ahnung hatte wo die Vorlesung stattfindet hat mich eine Studentin abgeholt und wir sind zusammen hingefahren. Die Vorlesung über hochauflösende Radarfernerkundung kam glaube ich ganz gut an obwohl ich sie auf Englisch gehalten habe. Ich hatte aber viele Beispiele, u.a. aus dem Erdbebengebiet, und konnte so das Interesse einiger Studenten wecken.
11.03.2009
Dating in China
Ein kurzer Film von Stern online beschreibt eigentlich ganz gut die Situation in China. Die Partnersuche verläuft oft etwas anders als in Deutschland. Das Hauptproblem vieler Freunde von Jingjin, die ja nun so langsam ins Heiratsalter kommen, ist dabei hauptsächlich das Geld. Sie hat einige Freunde, die schon lange ein Paar sind und gerne heiraten würden, aber nicht das Geld für eine Wohnung haben. Im Prinzip kann man sagen: keine Heirat ohne Eigentumswohnung. Das gilt natürlich so nicht immer. Viele leben dann bei den Schwiegereltern, manche haben auch das Glück, das die Firma eine Wohnung stellt (z.B. die Universität).
Die Partnersuche ist aber oft materialistisch. Eine Wohnung ist fast schon ein muss, wobei es meist so ist, dass die Eltern die Anzahlung übernehmen und das frisch verheiratete Paar die Kreditraten. Dies ist oft billger als die Mietzahlungen und war in den letzten Jahren, dank damals ständig steigender Wohnungspreise, ein gutes Geschäft. Es ist die Aufgabe des Mannes für eine Wohnung zu sorgen, wobei Jingjins Schwiegereltern die neue Wohnung außerhalb Wuhans durchaus auch mit dem Hintergedanken gekauft haben im Notfall eine Wohnung für die Tochter zu haben.
Weiterhin wichtig sind ein guter Job und nach Möglichkeit ein Auto, das als Statussymbol dient. Dabei ist es zweitrangig was für ein Auto. Wie im Film beschrieben ist es für großgewachsenen, gutsituierte und v.a. für hochgebildete Frauen in China schwierig einen Mann zu finden. Dieses Phänomen ist allerdings auch in Deutschland bekannt. In China ist es wahrscheinlich noch schwieriger, was allerdings weniger an den Frauen liegt, sondern eher an den empfindlichen Egos der Männer.
Die Partnersuche ist aber oft materialistisch. Eine Wohnung ist fast schon ein muss, wobei es meist so ist, dass die Eltern die Anzahlung übernehmen und das frisch verheiratete Paar die Kreditraten. Dies ist oft billger als die Mietzahlungen und war in den letzten Jahren, dank damals ständig steigender Wohnungspreise, ein gutes Geschäft. Es ist die Aufgabe des Mannes für eine Wohnung zu sorgen, wobei Jingjins Schwiegereltern die neue Wohnung außerhalb Wuhans durchaus auch mit dem Hintergedanken gekauft haben im Notfall eine Wohnung für die Tochter zu haben.
Weiterhin wichtig sind ein guter Job und nach Möglichkeit ein Auto, das als Statussymbol dient. Dabei ist es zweitrangig was für ein Auto. Wie im Film beschrieben ist es für großgewachsenen, gutsituierte und v.a. für hochgebildete Frauen in China schwierig einen Mann zu finden. Dieses Phänomen ist allerdings auch in Deutschland bekannt. In China ist es wahrscheinlich noch schwieriger, was allerdings weniger an den Frauen liegt, sondern eher an den empfindlichen Egos der Männer.
10.03.2009
Stern Fotostrecke featuring Wuhan
Im Stern online findet sich eine Fotostrecke mit Bildern aus Wuhan. Die Bilder hätte man zwar genauso vor der Wirtschaftskrise machen können und sie zeigen daher auch keineswegs die Auswirkungen der Krise, sie sind aber trotzdem sehenswert.
08.03.2009
Wochenrückblick
Diese Woche kam ich gar nicht zum bloggen. Tatsächlich war ich gut beschäftigt. Wir haben einen Forschungsantrag bei der Natural Science Foundation China (NSFC) gestellt. Da wir hier mit so etwas immer erst in der letzten Minute anfangen, wurde das natürlich etwas stressig. Der Antrag selbst ist weniger aufwendig als ein Normalantrag bei der DFG. Die Beschreibung der Vorhabens umfasst ca. 10 Seiten, inklusive State-of-the-Art. Ich hab meinen Anteil auf Englisch geschrieben und mein Kollege hatte die undankbare Aufgabe alles zu übersetzen. Auch den Feinschliff musste er übernehmen.
Deutschland und China gemeinsam in Bewegung (DuC) kommt Ende des Jahres nach Wuhan. Zusammen mit Judith hatten wir ein gemeinsames Abendessen mit dem Projektleiter. Ich werde versuchen einen Workshop im Rahmen von DuC zu organisieren. Mal schauen was daraus wird.
Deutschland und China gemeinsam in Bewegung (DuC) kommt Ende des Jahres nach Wuhan. Zusammen mit Judith hatten wir ein gemeinsames Abendessen mit dem Projektleiter. Ich werde versuchen einen Workshop im Rahmen von DuC zu organisieren. Mal schauen was daraus wird.
01.03.2009
Nicht-Schwimmer
Sonja und Torsten haben uns vor ihrer Rückkehr nach Deutschland eine Mehrfacheintrittskarte für das Hallenbad hinterlassen. Bislang sind wir nie hin, da ich zunächst eine Schwimmmütze kaufen musste und das Wetter hier so arschkalt und regnerisch ist, dass ich wirklich keine Lust aufs schwimmen hatte. Heute haben wir uns aber aufgerafft um gemeinsam schwimmen zu gehen. Das Bad war rappelvoll. Am Eingang mussten wir uns trennen und ich ging in die Umkleidezone für Männer. Nach einer kurzen Dusche wollte ich schon ins Bad stümen, doch man hielt mich auf. Meine Badehose sei zu lang, so dürfe ich nicht baden. Also wartete ich auf Jingjin, um ihr zu sagen, dass ich nicht schwimmen gehen kann. Sie wartete jedoch am Eingang auf mich, da man ihr schon vorher verboten hat ins Bad zu gehen, da Schwangere nicht schwimmen dürfen. Jingjin war clever genug jemanden nach mir zu schicken, so dass ich wusste: sie kann nicht kommen. Uns blieb also nichts anderes übrig als unverrichteter Dinge nach Hause zu gehen.
Abendessen im Blue Sky
Um mal wieder leckeres westliches Essen zu bekommen haben Jingjin und ich gestern Abend beschlossen ins Blue Sky Cafe zu gehen. Bisher ging ich dort immer später hin und auch nicht zum Essen. Das Essen dort ist aber wirklich ausgezeichnet. Unser Ausflug hat sich wirklich gelohnt.
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