31.01.2010

Fernsehinterview

Am Freitag kam ein Filmteam in unser Institut. Ich wurde aufgefordert auch ein Interview zu geben. Ich erzählte also ein bisschen über die Arbeit und die freundlichen Kollegen, natürlich alles auf Chinesisch. Ich nehme an es klingt radebrechend, aber man hat mir versichert es wird noch geschnitten. Hoffentlich schneiden sie die Ähs und Öhs raus und nicht rein.

Danach wurden noch Aufnahmen mit meinem Prof. zusammen gemacht, diesmal ohne Ton. Wir nutzten die Zeit um uns nebenbei über einen neuen Projektantrag zu unterhalten, während wir hochinteressiert auf irgendwelche Bilder in einem Buch starrten. Muss ja gut aussehen, für die Kamera.

24.01.2010

Lukas Schnuller

Luka mag keine Schnuller. Wir haben es schon aufgegeben. Am Mittwoch, haben wir es jedoch nochmal versucht ihn mit dem Schnuller zu beruhigen und siehe da, er konnte gar nicht mehr genug davon bekommen. Den ganzen Abend hat er dann mit dem Schnuller verbracht. Am nächsten Tag war es aber schon wieder vorbei. Schnuller ist langweilig und wird sofort wieder ausgespuckt.


Luka mit Schnuller: Ein Bild mit Seltenheitswert

23.01.2010

Neujahrsfeiern

Das Frühlingsfest wirft seine Schatten voraus. Diese Woche lud mein Prof. seine Gruppe zum Abendessen ein, ca. 20 Studenten und 10 Prof. und Freunde kamen und wir hatten ein gutes Essen.

Der Campus ist auch schon leerer. Die Sportplätze sind leer, bzw. teilweise gefüllt mit Studenten die im Kreis laufen und laut aus ihrem Buch vorlesen. Es ist Prüfungszeit und die Studenten lernen wie verrückt. Mein Prof. musste die Studenten daran erinnern, dass das Semester noch nicht vorbei ist und die Studenten haben noch keine Ferien.

15.01.2010

Hongkong

Der Workshop in Hongkong war ziemlich gut. Klein und überschaubar mit nur einer Panelsession, das ist wirklich ideal. Wir haben auf der Technical Tour den Lantau-Link besucht. Die Brücke verbindet den neuen Flughafen (und Disneyland) mit Hongkong.


Beim Besuch im Kontrollzentrum mussten wir alle Masken tragen. In Hongkong ist man weiterhin sehr besorgt wegen der Schweinegrippe. Es finden sich überall Hygienehinweise.


Nach dem Workshop war ich noch kurz shoppen, Spielzeug für Luca und etwas Creme für Jingjin. Dann ging es auch schon zurück. Ich hätte beinahe noch den Flieger in Shenzhen verpasst, weil ich den Bus erst recht spät genommen habe und es an der Grenze recht lange gedauert hat. Shenzhen scheint auch besonders streng (bzw. nervig) bei den Kontrollen zu sein. In dem Gepäck das ich aufgab wurde eine Handybatterie gefunden und ich musste sie auspacken und ins Handgepäck nehmen. Warum das sicherer sein soll weiß ich allerdings auch nicht. Ein Kollege durfte einige Unterlagen weder einchecken noch mitnehmen und musste sie nun per Post nach Wuhan schicken. Keine Ahnung was für Unterlagen das waren, aber er hatte kein Problem damit auf dem Flug von Italien nach Hongkong, genausowenig wie jemand meine Batterie auf dem Flug von Wuhan nach Shenzhen gestört hat.

10.01.2010

In Hongkong

Den Jahreswechsel haben wir recht ruhig verbracht. Der Winter brach vor wenigen Tagen auch in Wuhan ein, der ideale Zeitpunkt für einen Ausflug nach Hongkong. Ein Workshop der Chinese University of Hongkong hat mich nun zum ersten Mal hierher verschlagen. Zunächst flog ich heute morgen nach Shenzhen und von dort ging es dann mit dem Bus über die Grenze. Alles klappte ziemlich problemlos. Dann ging es ins Hotel und erstmal Geld besorgen. Kein Problem, die Geldautomaten akzeptieren hier meine chinesischen Bankkarten. Aber eine neue Telefonkarte brauchte ich, da meine China mobile Karte hier nicht funktioniert. Ich hab lange gesucht, bis mir ein Telefonverkäufer sagte, man könne die Dinger einfach im 7-11 Supermarkt kaufen. Das hat dann auch prima geklappt, allerdings hab ich die SIM-Karte zunächst falsch eingelegt und mich dann aufgeregt, dass es nicht klappt. Heute war ich also der DAU.

Nach dem Anruf bei Jingjin hab ich erstmal ein Spielzeug für Luca besorgt. Der Kleine ist im Moment leicht krank und hat etwas erhöhte Temperatur. Jingjin ging heute mit ihm zum Doktor, aber es besteht kein Grund zur Aufregung. Er hat eine leichte Erkältung, kein Wunder bei dem Schweinewetter.

Abends bin ich dann von Kowloon rüber nach Hongkong gefahren um Hochhäuser zu gucken. Jetzt bin ich wieder zurück in meinem luxuriösen Hotelzimmer und bereite ein schönes heißes Bad vor.