27.12.2010

Weihnachten

Am Heiligen Abend haben wir zu Hause gefeiert. Ich habe ein Nürnberger Bratwürste bei Metro eingekauft und bin dann gleich nach Hause. Zusammen mit Jingjin haben wir den Plastiktannenbaum vorbereitet und ich habe gekocht. Es war recht kalt und es fiel ein bisschen Schnee. Deswegen haben wir Oma, Opa und den kleinen Luca schnell mit dem Auto abgeholt. Dann haben wir zu Abend gegessen und dann gab es Bescherung. Luca hat ein Spielzeugauto bekommen und eine Seifenblasenpistole. Dazu noch ein paar neue Schuhe, aber die waren im natürlich egal.

Am ersten Feiertag hatte Jingjin Fahrschule, so dass ich zu Hause auf den Kleinen aufgepasst habe und wir die neuen Spielzeuge ausgiebig testen konnten. Wie immer waren die Spielzeuge schnell langweilig und Schränke aufmachen und ausräumen war viel lustiger.

15.12.2010

Schnee in Wuhan

Heute schneit es hier und ich hatte meine erste Autofahrt auf Wuhans Straßen im Schnee. Dabei war das erste Problem: kein Eiskratzer! OK, heute war es kein Problem, der Schnee war nicht angefroren und lies sich wegwischen, aber wenn es richtig Winter wird, dann kann das ein Problem werden. Ansonsten ging es im Verkehr eigentlich ganz gut. Man muss es halt etwas langsamer angehen lassen.

12.12.2010

Erziehung in China

Luca hat eine kleine Freundin: Niuniu. Sie kommt ihn öfters zusammen mit ihrer Oma besuchen und die beiden Omas können dann tratschen. Niuniu wird komplett von der Oma aufgezogen. Niunius Eltern arbeiten beide und auch Niunius Opa muss noch arbeiten. 24 Stunden am Tag ist Niunius Oma für sie da und die Kleine schläft auch bei der Oma, nicht bei den Eltern. Das Ergebnis ist nun, dass Niunie sich auch nur von der Oma bemuttern lässt. Die eigene Mutter ist ihr fremd und darf sie nicht füttern, Niuniu akzeptiert nur die Oma.

Verständliche Reaktion von Niuniu, aber doch etwas traurig. Luca hat es da besser. Er wird von seinen Eltern, sowie von Oma und Opa umsorgt und er lässt sich auch von allen füttern und waschen. Allerdings gibt es auch hier eine Rollenaufteilung. Mama ist fürs trösten da, Papa und Opa v.a. fürs spielen und wilde herumtollen.

02.12.2010

Thailand

Am Montag ging es ab nach Thailand. Nach einem fünfstündigen Zwischenstopp in Guangzhou, wo eine Tasse Kaffee am Flughafen ca. 10 Euro kostet, erreichten wir am Abend Thailand. Man holte uns ab und brachte uns ins Hotel. Am Dienstag ging es dann mit unserem Kurs los und mein Prof. und ich unterrichten seitdem ca. 30 Teilnehmer in SAR Remote Sensing.

Abends gehen wir immer lecker Essen, aber abgesehen von unserem Hotel und dem Regierungskomplex in dem wir unseren Kurs geben, haben wir noch nicht viel gesehen. Freitagmittag haben wir etwas frei und wollen den Palast anschaunen. Samstagfrüh geht es bereits wieder zurück, wobei wir erneut einen langen Aufenthalt am schweineteuren Flughafen in Guangzhou (die Asienspiele lassen grüssen) haben werden.