Diese Woche war ich auf Konferenz in Hawaii. Der Hinflug war schon super, mit All-Nippon Airways (ANA). Der Rückflug war aber noch besser. Topplätze bekommen mit viel Beinfreiheit und mein Flug von Tokyo zurück nach China wurde upgegradet auf Business Class. So sitze ich jetzt in der ANA-Lounge und warte auf den Flug. Hier lässt es sich aushalten mit Freigetränken und Snacks. Noch besser sind meine Flugerlebnisse im Vergleich mit den Kollegen die mit amerikanischen Airliens angereist sind. Alle ziemlicher Mist. ANA ist wirklich super und sehr empfehlenswert.
Die Maschine welche hier in der Lounge das Bier einschenkt hat mich gleich blamiert. Man stellt das Glas rein und dann wird es schräg gestellt, bevor das Bier eingeschenkt wird. Ich wollte das Glas festhalten, weil ich dachte es fehlt runter. Die anderen haben sich das angeschaut und vermutlich zu Recht gedacht, dass ich ein ahnungsloses Landei bin.
Die IGARSS-Konferenz in Hawaii war auch ziemlich gut. Viele Vorträge waren zwar Mist, aber es ist ja v.a. auch eine Gelegenheit Kollegen zu treffen. Hier gab es reichlich Gelegenheit und so bin ich im Nachhinein mit der Konferenz sehr zufrieden. Es gab natürlich auch Zeit für Ausflüge und Strandaufenthalte, denn ich bin schon etwas früher angereist. Noch besser wäre es gewesen wenn ich noch mehr Zeit hätte. Die Nachbarinseln (wir waren in Honolulu) sind viel schöner, wie mir einige Kollegen berichteten oder mit Bildern zeigten. Naja, alleine wäre es da ja auch doof gewesen und Jingjin konnte leider nicht mitkommen.
Jetzt geht es nach Peking, dort treffe ich mich mit der Family und wir nehmen dann alle zusammen den Flieger nach Deutschland. Ich freu mich schon.
31.07.2010
16.07.2010
Auswahlgespräch
Gestern und heute war ich "Experte" beim Auswahlgespräch des DAAD für Chinesische Stipendiumsanwärter die nach Deutschland wollen (Doktorstudium). Viele Top-Leute dabei und die Wahl war nicht einfach. Letztlich waren wir uns zwar einig wer gehen soll, doch es ist Schade, dass die Zahl der Stipendien nicht für ein, zwei Leute mehr gereicht hat.
14.07.2010
Botschaft
Heute waren wir alle zusammen auf der Botschaft. Jingjin, ihre Eltern und Luca fuhren gestern morgen mit dem Zug vor. Ich bin zunächst im Dauerregen zur Arbeit gefahren. Als ich an einer roten Ampel halte knallt es und mir ist einer hinten drauf gerauscht. Er war schuld, gibt es auch gleich zu und wir fahren zum Tor der Uni um dort den Schaden zu begutachten. Man muss ja hierzulande die Unfallstelle gleich räumen bei kleineren Unfällen.
Dort angekommen ist erstmal nicht viel zu sehen. Ich versuche Jingjin anzurufen, aber niemand geht ran. Auch ihr Vater nicht. Es bleibt mir nix anderes übrig als die Sache allein zu regeln. Der Versicherungsvertreter meines Unfallgegners will auch nicht sofort kommen, so dass wir im heftigen Regen dastehen. Groß sehen tut man nix, so dass wir es beim Austausch der Nummern belassen. Ich bin aber erstmal fertig. Nach einem Kaffee im Büro geht es auch wieder besser.
Nachmittags geht es zum Flughafen auf dem Weg nach Peking. Wir landen im Riesenstau. Einige Straßen stehen unter Wasser und obwohl ich sehr früh losgefahren bin, tickt die Uhr unaufhörlich. Ich warne Jingjin, dass ich es vielleicht nicht schaffe und sie ist nicht gerade begeistert.
Das Taxi erreicht das Terminal zur Boardingzeit. Ich sprinte hinein und will an den Automaten. Besetzt. Ich frage die Dame was ich tun soll, da mein Flieger gleich geht, sie meint ich solle zum Sonderservice-Schalter gehen. Dort ist aber auch jemand, also gehe ich zum Erste Klasse Check-In und sage ihr meinen Flug. Sie schaut auf die Uhr, druckt Blitzschnell die Boardingkarte aus und sagt nur: Lauf. Ich renn los und sie gibt wohl per Funk oder Telefon Bescheid.
Im Security komme ich in die Sonderreihe, doch mein Handgepäck wird durchsucht. Lucas Bilderbuch hat wohl im Scanner aufsehen erregt. Es wird aber als ungefährlich eingestuft. Das Gate ist schon leer, aber noch offen. Ich erreiche es auf den letzten Drücker und boarde gerade noch die Maschine.
Der Flug war den unspektakulär, abgesehen davon, dass eine Stewardess mir eine Dusche mit Sprite gab, da die Flasche beim öffnen sehr spritzte. Dabei hab ich das Zeug nichtmal bestellt. Alles in allem, nicht mein Tag.
In Peking traf ich dann auf die Familie und wir gingen dann auch alle bald ins Bett. Heute morgen ging es dann früh zur Botschaft. Dank Deutschem Pass an der Schlange vorbei. Ich musste noch eine Verpflichtungserklärung abgeben und die Anderen haben ihr Visum beantragt. Es hat dann noch alles geklappt. Nachmittags dann noch zur Passstelle, da Luca einen neuen Pass braucht. Das ging auch sehr schnell, so dass uns noch Zeit blieb Windeln zu kaufen, da Jingjin etwas wenig mitgenommen hat.
Dort angekommen ist erstmal nicht viel zu sehen. Ich versuche Jingjin anzurufen, aber niemand geht ran. Auch ihr Vater nicht. Es bleibt mir nix anderes übrig als die Sache allein zu regeln. Der Versicherungsvertreter meines Unfallgegners will auch nicht sofort kommen, so dass wir im heftigen Regen dastehen. Groß sehen tut man nix, so dass wir es beim Austausch der Nummern belassen. Ich bin aber erstmal fertig. Nach einem Kaffee im Büro geht es auch wieder besser.
Nachmittags geht es zum Flughafen auf dem Weg nach Peking. Wir landen im Riesenstau. Einige Straßen stehen unter Wasser und obwohl ich sehr früh losgefahren bin, tickt die Uhr unaufhörlich. Ich warne Jingjin, dass ich es vielleicht nicht schaffe und sie ist nicht gerade begeistert.
Das Taxi erreicht das Terminal zur Boardingzeit. Ich sprinte hinein und will an den Automaten. Besetzt. Ich frage die Dame was ich tun soll, da mein Flieger gleich geht, sie meint ich solle zum Sonderservice-Schalter gehen. Dort ist aber auch jemand, also gehe ich zum Erste Klasse Check-In und sage ihr meinen Flug. Sie schaut auf die Uhr, druckt Blitzschnell die Boardingkarte aus und sagt nur: Lauf. Ich renn los und sie gibt wohl per Funk oder Telefon Bescheid.
Im Security komme ich in die Sonderreihe, doch mein Handgepäck wird durchsucht. Lucas Bilderbuch hat wohl im Scanner aufsehen erregt. Es wird aber als ungefährlich eingestuft. Das Gate ist schon leer, aber noch offen. Ich erreiche es auf den letzten Drücker und boarde gerade noch die Maschine.
Der Flug war den unspektakulär, abgesehen davon, dass eine Stewardess mir eine Dusche mit Sprite gab, da die Flasche beim öffnen sehr spritzte. Dabei hab ich das Zeug nichtmal bestellt. Alles in allem, nicht mein Tag.
In Peking traf ich dann auf die Familie und wir gingen dann auch alle bald ins Bett. Heute morgen ging es dann früh zur Botschaft. Dank Deutschem Pass an der Schlange vorbei. Ich musste noch eine Verpflichtungserklärung abgeben und die Anderen haben ihr Visum beantragt. Es hat dann noch alles geklappt. Nachmittags dann noch zur Passstelle, da Luca einen neuen Pass braucht. Das ging auch sehr schnell, so dass uns noch Zeit blieb Windeln zu kaufen, da Jingjin etwas wenig mitgenommen hat.
09.07.2010
Zurück in China
Nach dem Ende der Konferenz in Wien ging es über Frankfurt zurück nach China. Das Halbfinale habe ich im Flieger verpasst, war wohl auch besser so.
Die Zeit in Deutschland war toll und ich konnte viele meiner Freunde treffen. Bald bin ich ja wieder in Deutschland und dann mit der ganzen Sippschaft.
Die Zeit in Deutschland war toll und ich konnte viele meiner Freunde treffen. Bald bin ich ja wieder in Deutschland und dann mit der ganzen Sippschaft.
03.07.2010
Deutschland - Argentinien
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