27.03.2008

Neues Visum

Mein neues Besuchsvisum ist da und ich konnte es abholen. Das Visum gilt für ein ganzes Jahr und ich muss mich nun erstmal nicht mehr darum sorgen. Als ich das Visum abholte, stellte ich mich wieder besonders doof an. An manchen Tagen bin ich oben auf und kann trotz Sprachprobleme hier alles einfach erledigen, an anderen Tagen komm ich mir vor wie Mr. Bean und benehme mich wie ein Trottel. So war es auch diesmal. Um das Visum zu bezahlen muss man es auf der Bank um die Ecke einzahlen. Ich bin aber nicht in die Bank, sondern in ein anderes Büro (ich glaube eine Telekom-Firma) gegangen. D'Oh! Man klärte mich dort auf, ich ging also zur Bank und zog eine Nummer. Ich konnte nur nicht sehen, welche Nummer wann dran war. Einer der Angestellten hatte Mitleid mit Timo Bean und führte mich einfach zu einem freien Schalter. Ich hab es letztlich hinbekommen und konnte meinen Pass mit einem neuen Visum abholen, aber ein bisschen doof habe ich mich danach schon gefühlt.

25.03.2008

Unsere Sachen sind da!

Unser Umzugsgut ist eingetroffen. Gestern morgen erhielt Jingjin einen Anruf, dass die Sachen ankommen. Da sie arbeiten war habe ich die Ladung erstmal in Empfang genommen. Leider hatten die Spediteure keine Packer dabei, so dass wir zunächst über den Inhalt unseres Umzugsvertrages diskutierten. Natürlich war die Diskussion sinnlos, denn wir redeten mit Subunternehmern von Subunternehmern, die eben keinen Auftrag zum Entladen des Wagens hatten. Nachdem Jingjin eintraf, konnten wir dies mit mehreren Telefonaten mit Dynasty Moving, dem Subunternehmer unseres Vertragspartners in Deutschland, klären. Der Fahrer besorgte schnell einen weiteren Träger. Das geht in China schnell und billig, denn Tagelöhner warten förmlich auf der Straße.

In kurzer Zeit waren die Sachen entladen, nur unser Hochzeitsbild fehlte. Es konnte auch nicht aufgefunden werden, offensichtlich haben wir dies also verloren. Die Tür der Waschmaschine schließt nicht mehr, sie scheint beim Transport beschädigt worden zu sein. Doch können wir in Wuhan einen Miele Kundendienst finden? Der Rest scheint in Ordnung zu sein. Das Computergehäuse hat einen leichten Schaden davon getragen, aber das ist nicht so schlimm. Unsere Wohnung ist jetzt voll mit Kartons die nach und nach entleert und eingeräumt werden müssen. Haben wir überhaupt so viel Platz?

23.03.2008

Ein Sonntagsausflug zum Ostsee


Zusammen mit Guo Lei, eine Alumni der Universität Stuttgart die Jingjin und ich vor kurzem bei Starbucks trafen, und ihrem Sohn fuhren wir heute zum Ostsee. Dort besuchten wir einen Park und gingen spazieren.


In dem Park nutzten auch viele Chinesen das schöne Wetter und entspannten sich abseits des urbanen Trubels in Wuhan. Der Park ist nicht weit weg und mit dem Auto schnell erreicht. Mit dem Bus ist es etwas umständlicher hinzukommen. Meng Meng der kleine Sohn genoss den Ausflug und fütterte Tauben. Er kennt sich auch schon sehr gut mit Autos aus und hat mir ein paar Automarken auf Chinesisch beigebracht.

Wir spazierten zum Abschluss noch auf einen kleinen Berg und genossen die Aussicht über den Ostsee auf Wuhan.

Sakura-Wahnsinn

Die Sakurabäume blühen wieder. Das ist gleichbedeutend mit dem Ausnahmezustand an der Uni. Man muss jetzt Eintritt zahlen wenn man das Unigelände betreten will. Ich natürlich nicht, denn ich dränge für gewöhnlich den studentischen "Wachmann" zur Seite und gehe einfach durch. Hier zählt der Ausländerbonus und der gewöhnliche Student traut sich dabei kaum mich aufzuhalten. Wär ja auch noch schöner, wenn ich Eintritt zahlen müsste.

In diesen Tagen, v.a. am Wochenende, ist die Uni voll. Busladungen von Touristen strömen zur Uni um Bilder zu machen. Angepasst wie ich bin habe ich das auch getan, aber nicht von den Bäumen, sondern von den Menschenmassen.


19.03.2008

Visum

Der Tag begann damit, dass ich wirklich hässliche Passphotos vom Photographen abgeholt habe. Gott sei Dank sind diese nur zur Beantragung des Visums nötig. Zum Mittagessen traf ich mich mit Jingjin in Hankou und dann gingen wir gemeinsam zum "New Dynamic Institute". Das ist eine Sprachschule bei der ich mich als Englischlehrer vorgestellt habe. Ich musste ein Bewerbungsformular ausfüllen und eine kurze Lehrprobe abgeben. Man wird sich bei mir melden.

Danach fuhren wir nach Wuchang um mein Visum verlängern zu lassen. Kein größeres Problem, da wir alle Unterlagen dabei hatten. Der Beamte war sehr freundlich und ich bekomme gleich ein ganzes Jahr Besuchsvisum. Später soll ich dies jedoch in ein Arbeitsvisum umändern. Er meinte auch, dass ich vermutlich hierfür nicht nach HongKong muss, da ich "Lehrer" bzw. Wissenschaftler bin. Das wäre natürlich optimal. Aber sowieso bin ich in nächster Zeit frei von Visumszwängen.

Danach sind wir ins Starbucks gegangen. Dort trafen wir eine Frau, die auf meinem Sweatshirt das Logo der Uni Stuttgart erkannte. Da sie selber dort studiert hat kamen wir drei ins Gespräch und tauschten Telefonnummern aus. Bei Gelegenheit wollen wir uns wieder treffen. Abends gingen wir dann noch mit Nick etwas BBQ essen. Alles in allem ein recht erfolgreicher Tag.

18.03.2008

Auf der Polizei

Es wird Zeit, dass ich mein Visum verlängere. Hierzu muss ich mich zunächst zur Polizei und mir eine Meldebescheinigung besorgen. Kurz nach unserer Ankunft habe ich mich schon bei der Polizei gemeldet, jetzt sind wir aber umgezogen und ich muss mich auf einer anderen Station melden. Zunächst waren wir auf der falschen Station, doch man konnte uns dort wenigstens sagen wo wir uns melden müssen. Die Polizistin war recht freundlich und gab mir die Meldebestätigung, obwohl wir noch eine Kopie des Personalausweises unseres Vermieters abgeben müssen.

Heute nachmittag brachte der Vermieter uns die Kopie und ich konnte sie bei der Polizei vorbei bringen. Jetzt haben wir alle Dokumente für eine Verlängerung, doch Jingjin muss heute mittag zu Kundengesprächen, so dass wir unseren Besuch auf dem Ausländeramt vertagen. Ich gehe zur Bank um die Überweisung durchzuführen. Gestern war ich schon dort. Zunächst musste ich ein Formular ausfüllen. Durch geschicktes dumm stellen übernahm dies einer der Angestellten. Insgesamt durfte er das Formular dreimal ausfüllen, da immer irgendwo ein Fehler war. Zuletzt hat er dann festgestellt, dass ich einen Reisepass brauche und deswegen die Überweisung nicht durchführen kann. Heute kam ich mit Reisepass zurück, der allerdings nur zur Dekoration diente, denn keiner warf auch nur einen Blick in den Pass. Super Aktion!

Auf jeden Fall war das Formular immer noch nicht richtig ausgefüllt und es bedurfte eines vierten Versuchs. Schließlich haben sie es doch hinbekommen. Ganz schön aufwendig und das Ergebnis relativiert meine Bankeneuphorie wieder.

16.03.2008

Auf der Suche nach der deutschen Bar

Am Wochenende wollten Jingjin und ich mal was neues unternehmen. Am Freitagabend sind wir der Einladung zu einer Party gefolgt, doch die Adresse erwies sich als zu ungenau und die Bar als unauffindbar. Stattdessen sind wir dann einfach in eine chinesische Bar mit Live-Musik gegangen. War gar nicht schlecht dort, nur die Musik vom Band war zu laut. Die Band war OK.

Am Samstagabend wollte ich die deutsche Bar in Wuhan besuchen. Ich war noch nie dort, also wurde es mal Zeit. Zusammen mit Jingjin ihrem Freund Nick haben wir uns auf den Weg gemacht. Die Adresse aus dem Internet war auch etwas ungenau und die angegebene Telefonnummer funktionierte nicht. Also haben wir frustriert aufgegeben, da die Suche nachts im Regen wirklich keinen Spaß macht. Wir sind dann wieder ins Blue Sky gegangen, denn die Lust auf Experimente ist verflogen.

Dort erzählte mir John, dass Hans, der Besitzer der deutschen Bar, schon vor langer Zeit verhaftet und nach Deutschland ausgewiesen wurde. Anscheinend hat er sich mit seinem Chef zerstritten und es spielten ein Säureanschlag auf ein Auto und ein Messerangriff eine Rolle. Die genauen Zusammenhänge sind mir unbekannt, es spielt auch keine Rolle. Gerüchteweise wurde Hans dann in Deutschland bei der Ankunft wegen anderer Vergehen verhaftet. Es bleibt also nur der teure Paulaner in Hankou.

15.03.2008

Tibet

von der Situation in Tibet bekommt man hier nichts mit. Die chinesischen Medien berichten kaum darüber und ohne das Internet hätte ich keine Ahnung. Daher kann ich mich auch beim besten Willen nicht vernünftig dazu äußern, sondern nur eine Linkliste bereit stellen:

IHT
NZZ
Zeit
Chinesische Nachrichtenagentur Xinhua
Chinesische Nachrichtenagentur Xinhua
(gefunden in Chinablätter)

The Useless Tree
The Opposite End of China -
China Digital Times
China Digital Times
BBC

Süddeutsche Zeitung

Welt

13.03.2008

Abschied von Matthias und Dou Lei

Gestern Abend waren wir noch mit Matthias und Dou Lei Hotpot Essen. Unser ursprünglicher Plan in das All-you-can-eat-and-drink Restaurant zu gehen scheitere daran, dass das Restaurant geschlossen hatte. Wir habe dann umdisponiert und sind in ein anderes Lokal gegangen. Es hat dort sehr gut geschmeckt und wir hatten einen schönen Abend.

Heute morgen habe ich eine neue Busroute zu Jingjins Arbeitsplatz erkundet. Tatsächlich kann sie in ca. 1 Stunde dort sein. Bislang nimmt sie einen Umweg und braucht 90 Minuten. Ist halt doch gut wenn man Karten lesen kann :)

12.03.2008

Internet und Kühlscharnk

Heute morgen musste Jingjin extra früh bei der Arbeit sein. Ich hab sie zur Bushaltestelle begleitet, aber der erste Bus fährt erst um 6:40 Uhr ab und so lange konnte sie nicht warten. Also musste sie schon wieder ein Taxi nehmen. Wenigstens kam sie dadurch pünktlich zur Arbeit.

Kaum zurück kam auch schon der Vermieter und brachte den Kühlschrank vorbei, bzw. er ließ in bringen. Ein Arbeiter hat das Riesending, auf seinen Rücken geschnallt, hochgetragen. Der Vermieter hat wirklich einen guten Kühlschrank von LG gekauft, mit digitaler Temperaturregelung und Verbrauchsklasse 1.

Danach habe ich den Internetanschluss neu konfiguriert, so dass wir jetzt Wireless und mit mehreren Computern gleichzeitig darauf zugreifen können. Der Anschluss ist schnell und auch die deutschen Seiten lädt er sehr schnell.

11.03.2008

Internet zu Hause!

Heute sollte das Internet angeschlossen werden. Doch der Techniker kam und kam nicht. Schließlich kommt er dann mit zwei Stunden Verspätung und schließt das DSL an. Und siehe da: es klappt!

Danach bin ich noch ins Post-Doc Büro der Wuhan University gegangen. Im Gegensatz zu meinem Eintrag von vor ein paar Tagen, muss ich ein Bewerbungsformular ausfüllen und ein anderer Prof. als Prof. Liao muss ein Empfehlungsschreiben aufsetzen. Das übernahm in der Zwischenzeit Prof. Deren Li. Sein Wort sollte ausreichen. Heute wollte ich dann das Bewerbungsformular abgeben, aber anscheinend braucht man das nun doch nicht. Wiedermal Arbeit umsonst gemacht.

10.03.2008

Matthias und Dou Lei sind in Wuhan

Heute kamen Matthias und Dou Lei, gute Freunde aus Stuttgart, in Wuhan an. Matthias hat seinerzeit mit mir in Wuhan studiert. Da Jingjin lange arbeiten musste haben wir uns erst abends getroffen und sind dann ins Taizi essen gegangen. Auf dem Weg dorthin konnten wir noch eine Gruppe Chinesen beim tanzen traditioneller Tänze bewundern:



Das Essen im Taizi war klasse, doch Jingjin ging es nicht so besonders. Daher sind wir früher nach Hause gegangen.



09.03.2008

Umgezogen

Am Wochenende sind wir endgültig in die neue Wohnung umgezogen. Leider haben wir im Moment dort noch kein Internet. Am Samstag haben wir einen DSL-Zugang bestellt, aber der wird noch ca. fünf Tage auf sich warten lassen.

Ansonsten mussten wir uns zunächst noch an die neue Dusche gewöhnen. Sie funktioniert per Boiler und bei unseren ersten Versuchen erhitzten wir das Wasser immer zu kurz. Jetzt wissen wir, dass wenn man richtig lange und heiß duschen will, dann sollte man das Wasser besser gleich auf 70°-80° erwärmen. Das dauert zwar ca. 1 Stunde, aber es ist das Warten auf jeden Fall wert.

08.03.2008

VfB im CCTV

Haha, das Spiel VfB gegen Werder Bremen wurde live im CCTV übertragen. Wunderbar, vor allem auch wegen des Ergebnisses. Das hat doch glatt meinen Abend gerettet.

06.03.2008

Weitere Unterlagen nötig

Gestern hat das Wuhan University Post-Doc Office mich angerufen. Sie benötigen noch irgendwas von mir, doch konnte ich nicht verstehen was. Das kam mir alles sehr Chinesisch vor :) Sie haben dann meine Frau angerufen, doch die konnte nicht ans Telefon gehen. Als sie zurückrufen wollte, meinte die ebenfalls dort arbeitende Dame, dass niemand sie angerufen hätte. Naja, Verwaltungsfachkräfte eben.

Heute dann konnte alles geklärt werden. Ich muss noch ein Bewerbungsschreiben auf Chinesisch aufsetzen und Prof. Liao noch ein Empfehlungsschreiben. Das sollte eigentlich kein Problem sein.

Das chinesische Bankwesen beeindruckt mich

Ja, ich habe mich getäuscht. Die Bank of China ist nicht verschlafen und das Bankensystem in China ist nicht unterentwickelt. Ich behaupte jetzt das Gegenteil. Wie zuvor berichtet dauer eine Überweisung aus Deutschland nicht so lange. Es ist sogar sehr schnell, ungefähr drei Tage. Das hat mich sehr überrascht, da ich hörte es dauert 12 Tage und ich ziemlich sicher bin, dass es 2005 noch mindestens 12 Tage dauerte. Es scheint sich was zu tun. Auf jeden Fall kam meine aktuelle Überweisung aus Deutschland sehr schnell an und ich konnte das Geld heute problemlos umtauschen. Automatisch geschieht dies nicht, was aber auch von Vorteil ist, wenn man mal Euros, z.B. für eine Auslandsreise, braucht.

Inlandsüberweisung gehen rasend schnell, eigentlich per Knopfdruck. Das System ist etwas anders als in Deutschland. Man geht zur Zielbank, also zur Bank des Empfängers, gibt das Geld in bar zusammen mit einem Überweisungsbeleg dem Kassierer und das Geld ist ruck-zuck auf dem Empfängerkonto. Es dauer nur Minuten, oder geschieht evtl. sogar in Echtzeit. Das hat mich wirklich beeindruckt, v.a. wenn man die 2-3 Tage aus Deutschland gewöhnt ist. Es müsste eigentlich auch gehen eine Überweisung von meiner Bank aus zu einer anderen Bank vorzunehmen, ohne Bargeld in die Hand zu nehmen, aber das muss ich erst noch rausfinden.

Die Atmosphäre der Banken ist allerdings anders. Die Schalter sind hinter dickem Panzerglas, wie früher in Deutschland. Die Geldtransporteure sind immer schwer bewaffnet (Pumpguns und Schutzweste). Es sind immer viele Formulare auszufüllen und beim Geld wechseln müssen anscheinend tausend Daten aus meinem Pass in ein Computersystem eingegeben werden. Es gibt auch kein Internetbanking, zumindest hab ich es noch nicht gesehen.

05.03.2008

Neue Wohnung

Sodelle, jetzt kommen Bilder der neuen Wohnung. Wir sind noch nicht eingezogen und haben uns auch noch nicht eingerichtet. Die Bilder zeigen daher die Wohnung im "Urzustand". Die hässliche Häkeldecke über dem Fernseher ist das erste was geändert wird.

Der Eingangsbereich:



Die Küche:



Der Blick von der Küche in den Hinterhof der angrenzenden Hotelküche:




Unsere Sachen sind in Shanghai und warten auf die Zollkontrolle. Der Umzugsagent wartet noch auf Jingjins Pass, den sie per Kurier nach Shanghai geschickt hat. Am Zoll soll es ca. 3-4 Tage dauern und dann noch ungefähr eine Woche bis unsere Sachen in Wuhan ankommen.

03.03.2008

Blauer Himmer über Wuhan

Es ist mir schon seit längerem hier aufgefallen: die Luftverschmutzung ist stark zurückgegangen. Wir hatten jetzt schon oft einen blauen Himmel. Zunächst dachte ich, es liegt evtl. am schneereichen Wetter, aber auch heute scheint die Sonne von einem blauen Himmel herab. Von 2004-2005 gab es vielleicht drei oder vier Tage insgesamt mit einem solchen Wetter. Jetzt ist das nicht mehr ungewöhnlich.

Zugegeben, das blau ist nicht ganz so strahlend wie über Deutschland und man kann schon einen leichten Grauschleier erkennen. Aber verglichen mit damals, ist die Luft klar und frisch.

Tatsächlich wurde in Wuhan viel zur Luftverbesserung unternommen. Vielerorts wurde von Kohleverbrennung auf Erdgas umgestellt. Das dürfte ausschlaggebend für die jetzige Situation sein. Der starke Verkehr und die Großindustrie hier sorgen aber auch dafür, dass man die Luft nicht wirklich als sauber bezeichnen kann. Aber besser ist die Situation jedenfalls.

Neue Wohnung

Gestern haben wir unsere neue Wohnung gemietet. Wir haben uns entschieden nicht auf die Uni zu warten, sondern die schönere Wohnung außerhalb der Uni zu nehmen. Die Wohnung ist neu eingerichtet und hat eine hübsche Küche, leider ohne Spülmaschine. Dafür ist die Wohnung ansonsten gut ausgestattet und möbliert, so dass wir nichts kaufen müssen.

Gestern nachmittag haben wir uns die Wohnung nochmal angeschaut und uns dann entschieden sie zu nehmen. Der Vermieter kam dann vorbei und wir haben den Vertrag aufgesetzt, unterschrieben und bezahlt. Die Miete für drei Monate, die Kaution und Maklergebühr, alles in bar und sofort. Für den Strom und das Gas braucht man eine Karte, also pre-paid Strom und Gas. Der Vermieter besorgt und zunächst eine und später machen wir das dann selbst. Das Wasser ist ebenfalls pre-paid, funktioniert aber nicht über eine Karte, sondern man muss zum Versorger hingehen. Zunächst hat der Vermieter aber schon für Wasser gesorgt, so dass dies nicht unsere nächste Sorge ist.

Im Laufe der Woche wollen wir umziehen. Jingjin hat diese Woche noch eine Prüfung in ihrem Kurs zur Versicherungskauffrau, so dass sie nicht so viel Zeit hat. Daher werden wir vermutlich erst am Wochenende komplett umziehen. Schließlich müssen wir vorher noch den Internetzugang bestellen :)

Bilder der Wohnung folgen auch bald, wir hatten nur keine Kamera dabei. Ich werde das schnell nachholen.