Gestern war ich in Nanjing als Gastredner auf dem Lektorentreffen. Hab von Nanjing nicht viel gesehen, nur den Bahnhof, die U-Bahn, das Hotel und den Vortragsraum in der Nanjing University. Ich hab den Schnellzug hingenommen, nur 3,5 Stunden von Wuhan. Schnell und bequem. In Nanjing ging es dann weiter mit der U-Bahn. Super Sache und es wird echt Zeit, dass Wuhan auch eine U-Bahn bekommt.
Mein Vortrag lief ganz gut und ich denke ich konnte es einigermassen kurzweilig gestalten, obwohl die Hörer sonst nichts mit meinem Thema zu tun haben. Danach war ich noch mit ein paar Lektoren Essen. Wir gingen in ein Lokal mit vegetarischen Spezialitäten, was ziemlich lecker war. Sie hatten dort auch nicht nur vegetarisches Essen :)
25.11.2010
22.11.2010
Führerscheinprüfung
Jingjin hat ihre erste praktische Führerscheinprüfung bestanden. Jetzt fehlt nur noch die dritte Prüfung, die im echten Straßenverkehr abgenommen wird. Die zweite Prüfung besteht aus Tests auf dem Übungsgelände, hauptsächlich einparken, wenden, am Berg anfahren und Schlangenlinien fahren. Wir bei uns auch ist dabei das rückwärts einparken eingentlich das Schwierigste. Sie hat es auf Anhieb geschafft, war aber auch die letzte Woche quasi die ganze Zeit nur in der Fahrschule und hat wie verrückt geübt. Super das sich das gelohnt hat und sie es jetzt auch geschafft hat. Fehlt nur noch die letzte Prüfung auf der Straße, dann ist Wuhan um eine Fahranfängerin reicher.
17.11.2010
Tokyo
Wegen einer Konferenz bin ich nun in Tokyo. Mein Chef zog es vor auf eine Konferenz in die USA zu fliegen, denn dort kann er gleich sein Töchterlein besuchen. Also durfte ich nach Tokyo. Prima, denn da war ich ja noch nicht.
Tokyo ist eigentlich ziemlich cool und sehr sauber. Chaotisch empfinde ich es hier übrigens nicht sonderlich. Klar hat es überall viele Leute, aber das bin ich ja gewohnt. Am Sonntag war es sogar richtig ruhig hier. Die Geschäfte sind zum Teil schon cool und viele Leute sind sehr modisch gekleidet. Ziemlich cool insgesamt und auch nicht mehr so teuer.
Alles in allem hat es mir bisher hier ziemlich gut gefallen, obwohl ich nicht soviel anschauen konnte, denn ich bin ja nicht (nur) zum Vergnügen hier.
Tokyo ist eigentlich ziemlich cool und sehr sauber. Chaotisch empfinde ich es hier übrigens nicht sonderlich. Klar hat es überall viele Leute, aber das bin ich ja gewohnt. Am Sonntag war es sogar richtig ruhig hier. Die Geschäfte sind zum Teil schon cool und viele Leute sind sehr modisch gekleidet. Ziemlich cool insgesamt und auch nicht mehr so teuer.
Alles in allem hat es mir bisher hier ziemlich gut gefallen, obwohl ich nicht soviel anschauen konnte, denn ich bin ja nicht (nur) zum Vergnügen hier.
09.11.2010
Sportfestphotos
08.11.2010
Sportfest
Der Freitag begann mit einem Knall. Frühmorgens im Büro höre ich einen Knall und ein klirren und sehe Leute zu der Geräuschquelle rennnen. Natürlich schau ich auch was los ist, schließlich ist sowieso schon fast an der Zeit, dass wir uns am Eingang unseres Instituts treffen um zur Sportveranstaltung zu gehen. Der Knall kam vom Auto einer Kollegin die es geschafft hat durch das Absperrgitter an unserem Parkplatz zu brechen und dann mitsamt Auto ein Stockwerk nach unten fiel. Als ich dazukam half man ihr bereits aus dem Wagen. Sie blieb dabei unverletzt, war aber unter Schock.
Wir mussten dann allerdings weiter zur Eröffnungsveranstaltung unseres Sportfestes. Danach ging ich erstmal zurück ins Büro. Mittags traf ich mich dann mit der neuen Deutschlektorin zum Mittagessen und danach mit Jingjin und Luca, die mich bei meinem 1500 m Lauf anfeuern sollten. Zusammen fuhren wir dann zum Sportplatz und warteten auf den Beginn meines Rennens. Luca gefiel das alles sehr gut und er rannte wie wild umher. Er bekam auch etwas Schokolade von den Kollegen und sah dementsprechend aus. Während meines Laufes wurde ich schön angefeuert und zu meiner Überraschung kam ich nichtmal als Letzter ins Ziel. Einige Kontrahenten haben die Distanz nichtmal geschafft.
Danach warteten wir noch auf den 60 m Staffellauf, bei dem ich teilnehmen musste, da unser Lab sonst nicht genug Teilnehmer hatte. Luca entdeckte in der Zwischenzeit den Weitsprungsandkasten als Spielplatz, sehr zur "Freude" seiner Mutter, denn seine schönen Klamotten waren jetzt total eingesaut. Dann musste ich zum Staffellauf und Jingjin passte allein auf Luca auf. Während sie mit ihm Händewaschen ging, stohl dann jemand unsere Tasche mit Lucas Milchflasche, Windel und leider auch unserer Kamera. Ärgerlich.
Jingjin war ziemlich sauer. Meine Kollegen liesen dann noch eine Durchsage machen ob jemand die Tasche gefunden hat, aber natürlich erfolglos. Wir haben uns dann von den Kollegen, die noch Essen gegangen sind, verabschiedet, denn wir mussten dringend für Luca eine neue Milchflasche kaufen. Luca hat auch den ganzen Mittag nicht geschlafen und war schon ziemlich grätig. Entsprechend schwierig war es mit ihm dann noch Essen zu gehen, aber zu Hause angekommen schlief er dann recht schnell ein, während Jingjin und ich uns darüber ärgerten, dass wir gestern Abend nicht noch die Bilder von der Kamera auf den Computer kopiert haben, wie wir es eigentlich vor hatten. Ärgerlich am Verlust der Kamera ist nämlich für uns v.a. der Verlust der Bilder, denn die Kamera war zwar OK, aber auch nicht mehr die Neueste.
Wir mussten dann allerdings weiter zur Eröffnungsveranstaltung unseres Sportfestes. Danach ging ich erstmal zurück ins Büro. Mittags traf ich mich dann mit der neuen Deutschlektorin zum Mittagessen und danach mit Jingjin und Luca, die mich bei meinem 1500 m Lauf anfeuern sollten. Zusammen fuhren wir dann zum Sportplatz und warteten auf den Beginn meines Rennens. Luca gefiel das alles sehr gut und er rannte wie wild umher. Er bekam auch etwas Schokolade von den Kollegen und sah dementsprechend aus. Während meines Laufes wurde ich schön angefeuert und zu meiner Überraschung kam ich nichtmal als Letzter ins Ziel. Einige Kontrahenten haben die Distanz nichtmal geschafft.
Danach warteten wir noch auf den 60 m Staffellauf, bei dem ich teilnehmen musste, da unser Lab sonst nicht genug Teilnehmer hatte. Luca entdeckte in der Zwischenzeit den Weitsprungsandkasten als Spielplatz, sehr zur "Freude" seiner Mutter, denn seine schönen Klamotten waren jetzt total eingesaut. Dann musste ich zum Staffellauf und Jingjin passte allein auf Luca auf. Während sie mit ihm Händewaschen ging, stohl dann jemand unsere Tasche mit Lucas Milchflasche, Windel und leider auch unserer Kamera. Ärgerlich.
Jingjin war ziemlich sauer. Meine Kollegen liesen dann noch eine Durchsage machen ob jemand die Tasche gefunden hat, aber natürlich erfolglos. Wir haben uns dann von den Kollegen, die noch Essen gegangen sind, verabschiedet, denn wir mussten dringend für Luca eine neue Milchflasche kaufen. Luca hat auch den ganzen Mittag nicht geschlafen und war schon ziemlich grätig. Entsprechend schwierig war es mit ihm dann noch Essen zu gehen, aber zu Hause angekommen schlief er dann recht schnell ein, während Jingjin und ich uns darüber ärgerten, dass wir gestern Abend nicht noch die Bilder von der Kamera auf den Computer kopiert haben, wie wir es eigentlich vor hatten. Ärgerlich am Verlust der Kamera ist nämlich für uns v.a. der Verlust der Bilder, denn die Kamera war zwar OK, aber auch nicht mehr die Neueste.
02.11.2010
Sporttag
Am Samstag haben wir einen Sporttag und ich war blöd genug mich freiwillig zu melden. Jetzt darf ich 1500 m rennen. Wenigstens habe ich jetzt einen Grund etwas zu trainieren. Wir wurden auch gleich mit neuen Sportsachen (Sweatshirt, Hose, Sportschuhe) ausgerüstet, so dass sich die Teilnahme schon lohnt.
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